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Es gibt Meldungen, die sind so kurios, dass
man sie zunächst nicht glauben kann. Aber leider sind sie wahr. Zwei solcher Meldungen
hat die Redaktion hier zusammengetragen und möchte sie Ihnen nicht vorenthalten.
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Meldung befasst sich mit einem Thema, das mit
unserem gesundheitlichen Anliegen eigentlich nichts zu tun hat, die andere Meldung
geht uns als Teilnehmer von Selbsthilfe-Gruppen direkt an. |
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Die Stadt Ahrensburg will erstmals an einer Ampel einen
Grünen Pfeil für Rechtsabbieger anschrauben. Dafür wurde die Einmündung
des Waldemar-Bonsels-Weg/Hamburger Straße/ Auffahrt zu McDonalds ausgesucht.
Dann können Autofahrer vom Waldemar-Bonsels-Weg künftig auch bei Rot nach
rechts auf die B 75 abbiegen, wenn es die Verkehrssituation erlaubt.
Die Premiere des neuen Verkehrszeichens nimmt die Stadt zum Anlass, auf damit verbundenen
Verkehrsregeln hinzuweisen: Vor den grünen Pfeil muss zunächst gehalten werden.
Fußgänger und Radfahrer, die die Straße überqueren, dürfen
nicht behindert oder gar gefährdet werden. Ist die Straße frei, darf der
Autofahrer langsam bis zur Sichtlinie vorfahren und abbiegen, wenn kein Fahrzeug von
links kommt.
Volker Voß, Mitarbeiter der städtischen Verkehrsaufsicht, stellt allerdings
klar, dass das Rechtsabbiegen bei Rot nur erlaubt ist, nicht aber vorgeschrieben. Es
besteht also kein Zwang. Andere Autofahrer durch Hupen zum Abbiegen zu drängen,
ist deshalb auch verboten.
Voß erinnerte daran, dass Verstöße gegen die vorgeschriebene Anhalte-
und Sorgfaltspflicht keine Kavaliersdelikte sind. "Sie werden mit einem Bußgeld
bis zu 100 Euro und drei Punkten im Flensburger Verkehrsregister geahndet", sagt
der Rathaus-Mitarbeiter.
Die Stadt wird in nächster Zeit genau beobachten, ob sich die neue Regelung bewährt.
"Wenn wir positive Erfahrungen machen, könnte der Grünpfeil später
auch an anderen Kreuzungen installiert werden", sagte Voß. (wa) |
Die Stadt Ahrensburg will erstmals an einer Ampel einen
Grünen Pfeil für Rechtsabbieger anschrauben. Dafür wurde die Einmündugn
des Waldemar-Bonsels-Weg/Hamburger Straße/ Auffahrt zu McDonalds ausgesucht.
Dann können Autofahrer vom Waldemar-Bonsel-Weg künftig auch bei Rot nach
rechts auf die B 75 abbiegen, wenn es die Verkehrssituation erlaubt.
Die Premiere des neuen Verkehrszeichens nimmt die Stadt zum Anlass, auf damit verbundenen
Verkehrsregeln hinzuweisen: Vor den grünen Pfeil muss zunächst gehalten werden.
Fußgänger und Radfahrer, die die Straße überqueren, dürfen
nicht behindert oder gar gefährdet werden. Ist die Straße frei, darf der
Autofahrer langsam bis zur Sichtlinie vorfahren und abbiegen, wenn kein Fahrzeug von
links kommt.
Volker Voß, Mitarbeiter der städtischen Verkehrsaufsicht, stellt allerdings
klar, dass das Rechtsabbiegen bei Rot nur erlaubt ist, nicht aber vorgeschrieben. Es
besteht also kein Zwang. Andere Autofahrer durch Hupen zum Abbiegen zu drängen,
ist deshalb auch verboten.
Voß erinnerte daran, dass Verstöße gegen die vorgeschriebene Anhalte-
und Sorgfaltspflicht keine Kavaliersdelikte sind. "Sie werden mit einem Bußgeld
bis zu 100 Euro und drei Punkten im Flensburger Verkehrsregister geahndet", sagt
der Rathaus-Mitarbeiter.
Die Stadt wird in nächster Zeit genau beobachten, ob sich die neue Regelung
bewährt. "Wenn wir positive Erfahrungen machen, könnte der Grünpfeil
später auch an anderen Kreuzungen installiert werden", sagte Voß.
(wa) |
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Liebe Stadt Ahrensburg,
herzlichen
Glückwunsch!
Schon 12 Jahre nach der
deutschen Einheit sind Sie so fortschrittlich, den "Grünen Pfeil" auszuprobieren.
Sollte es Schwierigkeiten beim Verständnis dieser neuen Verkehrsregelung geben,
wir finden für Sie gerne genügend "gelernte DDR-Bürger", die
sich bestens damit auskennen. |
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Text in Ruhe lesen möchten, unterbrechen Sie die Internetverbindung jetzt. Der
Text steht Ihnen auch "offline" zum Lesen oder Ausdrucken zur Verfügung.
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Es war einmal eine Selbsthilfe-Gruppe in Hagenow, die hatte, wie jedes
Jahr, bei den verschiedenen Krankenkassen und auch bei der Stadt Hagenow seine
Anträge auf Förderung der Selbsthilfe-Arbeit gestellt.
Gegenseitig Wärme und menschliches Verständnis
innerhalb der Gruppe zu geben, ist bekanntlich sehr wichtig und verursacht
zum Glück keine Kosten. Aber Referenten, Fahrten zu Veranstaltungen und
viele Dinge mehr sind eben nicht umsonst zu haben. |
Nun mag man denken, es ist ja für die Betroffenen selbst, also sollen
die doch auch die Kosten tragen. Aber so einfach ist das nicht, wenn man krankheits-bedingt
nicht arbeiten kann, vom Partner finanziell mitgetragen oder von der Sozialhilfe
lebt.
Und außerdem, wenn man selbst Hilfe organisiert,
brauchen Krankenkassen und Kommunen manches nicht aufzuwenden, was sonst vermutlich
auf sie zukommen würde. |
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.Also bereitete die Gruppe wie
jedes Jahr die Anträge vor. Mit Planungen, Kostenaufstellungen und dem
selbst zu tragenden Eigenanteil - seitenweise Termine, Pläne und Zahlen.
An die Kasse X, an den Kassenverband Y und auch an die Stadt Hagenow. So ganz
ohne Arbeit kommt schließlich kein Geld. Von jeder dieser Stellen kamen
bisher kleine Beträge, die zusammengenommen die Sachkosten, wenn auch
nicht abdeckten, aber doch einen Schritt in diese Richtung waren. Kaffee war
nicht gefordert ist aber der angenehmeren Atomsphäre wegen immer getrunken
worden - auf eigene Kosten natürlich. |
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Doch
das Kaffeetrinken war vermutlich der große Fehler, den diese Gruppe gemacht
hat. |
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Davon erfuhr die Gruppe auf einem höchst sonderbaren Weg. Die Vorsitzende
des örtlichen Sozialausschusses, im Hauptberuf Ärztin, war etwas
verwundert über den bei der Stadt gestellten Antrag. Man könne doch
nicht für "Kaffeetrinken und so" Geld zur Verfügung stellen.
Nicht im Ausschuss äußerte sie
dies, auch nicht gegenüber der Gruppe, nein in Ihrer Praxis gegenüber
einer Patientin, die zufällig Mitglied der Gruppe ist. |
Diese Vorgehensweise und diese Einschätzung von der Frau Vorsitzenden
machte die Gruppe zunächst einmal sprachlos, dann wütend und dann
aktiv.
So wurde ein Gespräch vereinbart, das
der Stadtvertreter-Vorsitzende leitete. Die Dame war gekränkt, dass man
ihr so auf die Füße trat, und auch das moderate Verhalten des Vorsitzenden
vermochte keine rechte Einsicht bei ihr auszulösen. |
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Seither bewegt die Gruppe
zwei Gedanken:
- Wie engagiert
wird die Frau Vorsitzende in Zukunft Mittel für die Selbsthilfe-Arbeit
befürworten?
und
- Soll man jetzt allen anderen Gruppen raten,
nie wieder Kaffee zu trinken, auch nicht auf eigene Kosten?
Etwas Gutes gibt es doch zu berichten: Die
Stadt will in Zukunft die Richtlinien für die Förderung von Selbsthilfe-Arbeit
und deren Formulare vereinfachen. Gefördert wird die
Gruppe auch.
Und wennn sie sich
nicht aufgelöst hat, so trinkt sie noch heute Kaffee. |
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Nach
einer wahren Begebenheit frei erzählt von
Jörg Joachim
Bernhardt . März 2002 |
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