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Hospizdienst Hagenow e.V.,

Bereich Hagenow - Boizenburg - Lübtheen - Redefin - Wittenburg - Zarrentin - Vallahn - Neuhaus und Umgebung

Treffen

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in den Räumen der KIBIS

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Bahnhofstraße 61 . 19230 Hagenow

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Kontakt

Hospizdienst Hagenow e.V.
Koordinatorin: Jutta Salchow
 
Schulstraße 8 . 19246 Wittenburg
 

Tel.:

038852 - 4 45 83

Fax:

038852 - 4 48 58

E-Mail:

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Die Gruppe schreibt:

Hospizdienst Hagenow mit neuen Möglichkeiten
Jutta Salchow arbeitet als neue Koordinatorin

 
Seit dem 1. September 2006 arbeitet Jutta Salchow als Koordinatorin im Hospizverein. Sie ist mit 40 Stunden die Woche eingestellt und hat ihr Büro in Wittenburg, in der Schulstraße 8, in den Räumen der AWO-Sozialstation.

 

Dort ist sie unter der Telefon-Nr. 038852-44583 zu erreichen.
Durch die Einbindung in die Sozialstation ist eine Kooperation und eine gute Zusammenarbeit mir dem Pflegedienst gesichert. In der AWO-Sozialstation wir Theresia Hensen, eine dort angestellt Krankenschwester, die gleichzeitig ehrenamtliches Hospizmitglied ist, über den Hospizverein zu palliativ-care-quallifizierten Kraft ausgebildet und kann fachkundig Fragen zur Schmerztherapie beantworten und beratend Einfluss nehmen.

Der Hospizdienst Hagenow e.V. war bisher ein Verein, der nur aus ehrenamtlichen Mitgliedern bestanden hat. Da die Versorgung, Betreuung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen auch von bundesweitem Interesse ist, wurde im Sozial-Gesetzbuch eine Lösung für die Finanzierung von hauptamtlichen Koordinierungsstellen für den ambulanten Hospizdienst getroffen. Mit dieser Gesetzesregelung und einer großzügigen Spende durch die „Alfred-Krupp-von-Bohlen-und-Hallbach-Stiftung“ in Essen konnte für den Verein ein Büro eingerichtet und eine Koordinatorin eingestellt werden.

Sie ist u.a. für die Koordination der ehrenamtlichen Mitglieder in der Bereitstellung für die einzelnen Begleitungen der Angehörigen und der Trauerbegleitung zuständig. Ihr obliegt die Zusammenarbeit mit den Ärzten, den medizinischen Einrichtungen und den Sozialstationen. Sie sorgt für eine effiziente Öffentlichkeitsarbeit, für Vorträge, Weiterbildung von Ehrenamtlichen und Interessierten. Auch auf Krankenschwestern und Altenpflegern, die beruflich mit schwerkranken und sterbenden Menschen zu tun haben, soll ihr Augenmerk gerichtet sein.

Text: Elfriede Schulzke, Quelle: SVZ - 10-2006

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AKTUELL

Spende statt Blumen
Hospizdienst Hagenow e.V. dankt den Spendern

Juni 2009 Für die Mitglieder des Vereins ist es eine besondere Wertschätzung ihrer Arbeit , dass das Bestattungshaus Kohlmann  , Frau Gisela Kohlmann, zum Empfang anlässlich der Firmenübergabe an ihre Töchter die Gäste um eine Spende für den Hospizdienst Hagenow e. V. anstelle von Blumen gebeten hatte. Gerne folgten Freunde, Mitarbeiter und Geschäftspartner diesem Vorschlag, spendeten direkt vor Ort oder hatten bereits vorab ihre Spende auf das Vereinskonto überwiesen.

Übergabe der Spenden, vlnr: Kaj Kohlmann, eine der beiden neuen Firmeninhaberinnen, Jutta Salchow (Vorstandsvorsitzende des Hospizdienst Hagenow e.V., Gisela und Helmut Kohlmann

Leben und Tod gehören zusammen und in jedem Fall steht für die ehrenamtlichen Mitglieder des Hospizdienst Hagenow e. V an erster Stelle der Mensch. Wir begleiten Patienten in schwerer Krankheit und beim Sterben sowie Angehörige und Freunde, die den Verlust eines lieben Menschen betrauern, immer nur soweit der Hilfesuchende es wünscht. Die Unterstützung durch die Hospizhelfer ist in allen Phasen für die Patienten und ihre Angehörigen kostenlos.

Doch auch ein Verein, dessen Mitglieder ehrenamtlich arbeiten, hat Kosten:
Gebühren für die Fortbildung in Sterbe- und Trauerbegleitung, das Büro als Kommunikationstreff und Kontaktstelle für Betroffene, Telefon- und Internetkosten, der Druck und der Versand von Informationsmaterial, Supervision für die Ehrenamtlichen, Benzinkosten für die Fahrten zum Patienten, usw.

Wir sagen allen Spendern unseren herzlichsten Dank. Sie tragen dazu bei, dass wir unsere Arbeit für die Menschen, die unsere Hilfe suchen, fortsetzen können.
Unser besonderer Dank gilt der Familie Kohlmann für diese hervorragende Idee. Wir wünschen Gisela und Helmut Kohlmann einen gesunden Unruhestand und den neuen Firmeninhabern Kaj Rux und Jirka Kohlmann alles Gute und viel Erfolg.

Für Freunde und Interessierte der Hospizbewegung, die unsere Arbeit ebenfalls unterstützen möchten, z. B. mit einer Einzelspende oder gern auch als förderndes Mitglied, steht Ihnen Jutta Salchow als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Hospizdienst Hagenow e.V. Schulstr. 8 19243 Wittenburg Tel/Fax 038852/44583, -44858 eMail:
Konto-Nr.: 1610014606 BLZ: SK Mecklenburg-Schwerin 14052000

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Deutliche Steigerung der Begleitungen
Hospizverein Hagenow e.V. leistete 2008 über 850 Stunden

Die Ehrenamtlichen des Hospizdienst Hagenow e.V. konnten im letzten Jahr eine deutliche Ausweitung ihrer Arbeit verzeichnen. Die geleisteten Einsatzstunden in der Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen haben sich 2008 fast verdoppelt.
27 Vereinsmitglieder, davon 19 ausgebildete Sterbe- und Trauerbegleiter verrichten im Hospizdienst Hagenow e.V. eine unschätzbar wertvolle Arbeit für und mit schwerkranken und sterbenden Menschen.

 


 

     Treffen der Ehrenamtlichen
Jeden 3. Dienstag im Monat treffen sich die aktiven Hospizler zum Erfahrungsaustausch, zu interessanten Vorträgen, zur Weiterbildung oder einfach nur zum Miteinander reden.
Gäste und Interessierte an der Hospizarbeit sind herzlich willkommen.

Um auch Mitglieder und Interessierte zu erreichen, die nicht in Wittenburg und Umgebung wohnen, finden die Treffen des Hospizvereins abwechselnd in Wittenburg und Boizenburg statt.
Die jeweiligen Treffpunkte sind unter den angegebenen Telefonnummern zu erfragen.

Möchten Sie im Hospizdienst Hagenow e.V. mitarbeiten?
Sie erreichen die Ansprechpartnerin Jutta Salchow telefonisch unter den
Rufnummern:
 
Tel.: 038852 - 4 45 83
mobil: 0152 - 03 98 60 72

 

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Vortrag zum Thema „Demenz“

Am Mittwoch, dem 15.04.09 lädt der Hospizdienst e.V. zu einen Vortrag zum Thema „Demenz“ ein.
Referentin wird Frau Antje Doliff, Mitarbeiterin des „Zentrum Demenz“ , Schwerin, sein.

Der Vortrag beginnt um 18.00 im Gemeinschaftsraum des
neuen Betreuten Wohnens der AWO in Wittenburg, Bürgermeister-Ahrens-Ring 4
Die Teilnahme am Vortrag und an der anschließenden Gesprächsrunde ist kostenfrei.

Bürgermeister-Ahrens-Weg 4 .
Wittenburg

Antje Doliff
ist gelernte Kinderkrankenschwester. Sie hat langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen. Als Pflegedienstleitung baute Sie einen ambulanten Pflegedienst für geistig behinderte Menschen auf, sie war in der Begleitung und Betreuung von Familien tätig und arbeitete als Teamleitung in einem Wohnheim. Antje Doliff studiert berufsbegleitend Soziale Arbeit an der Katholischen Fachhochschule in Berlin.

Stadtplan:   HIER KLICKEN 

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Hospizdienst Hagenow e.V. mit neuem Vorstand

Die Mitglieder des Hospizdienstes wählten am 05.08.08 ihren neuen Vorstand. Dem Vorstand gehören Frau Jutta Salchow als Vorsitzende, Herr Helmut Kohlmann und Frau Dr. Barbara Gubalke als 1. und 2. stellvertretende Vorsitzende, Herr Dietmar Ebert als Kassenwart und Frau Petra Pankow als Schriftführerin an. Die Mitglieder danken dem bisherigen Vorstand für seine Arbeit.


Frau Elfriede Schulzke als langjährige ehrenamtliche Vorsitzende hat durch ihr Engagement für den Hospizdienst Hagenow e. V. die Hospizbewegung in und um Hagenow, Boizenburg und Neuhaus bekannt gemacht.

In den vergangenen sechs Jahren seit der Gründung des Vereins legte sie einen stabilen Grundstock.

Stets setzte sie sich konsequent in ihrer ruhigen, aber beharrlichen Art für die Interessen des Vereins ein.
So konnte 2006 in Wittenburg eine Geschäftsstelle eröffnet werden, die im Haus der AWO Anlauf- und Informationsstelle für Betroffene und Interessierte ist und als Bindeglied zwischen Ehrenamtlichen und Hilfesuchenden unerlässlich wurde.

Vierundzwanzig ehrenamtliche Mitglieder arbeiten jetzt im Verein.
Frau Cornelia Neumann als Kassenwartin hat viele Jahre die Finanzen kompetent im Überblick gehabt. Einnahmen und Ausgaben sowie die dazugehörigen Belege waren bei ihr in den besten Händen. Auch ihr sowie Frau Silke Schultz als ehemalige Beisitzerin im Vorstand herzlichen Dank für ihre Arbeit.

Der neue Vorstand hat sich zum Gruppenbild versammelt: (vlnr) Herr Helmut Kohlmann (1. stellvertr. Vorsitzender), Frau Dr. Barbara Gubalke (2. stellvertr. Vorsitzende), Frau Petra Pankow (Schriftführerin), Frau Jutta Salchow (1. Vorsitzende) und Herr Dieter Ebert (Kassenwart)

Foto: Kristian Bischoff, Zivildienstleistender derAWO
Text: Frau Jutta Salchow

 
Der neue Vorstand sieht seine Aufgabe in der Fortführung dieser erfolgreichen Vereinsarbeit. Für Hilfebedürftige, Interessierte und zukünftige weitere Ehrenamtliche ist der Hospizdienst Hagenow e.V. erreichbar über das:

Kontaktbüro, 19243Wittenburg, Schulstr.8, Tel:038852 44583, Mobil: 0152 03986072, E-Mail:

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Rückblick

Hospizdienst Hagenow e.V. organisierte Veranstaltung zum Thema
„Diagnose Krebs – was dann ?"
 

von Kati Namislow-Schmidt

Hagenow, 19. 9. 2006 Schon Wochen im Voraus machte der Hospizdienst, der seit 2002 vorrangig ehrenamtlich in Hagenow und Umgebung arbeitet, über die Regionalzeitung darauf aufmerksam, dass sie einen sehr informativen Abend im Hagenower Rathaus gestalten möchte und somit auf reges Interesse in der Bevölkerung stoßen wird.
Leider bestätigte sich schon meine Vermutung, was mich selbst sehr traurig stimmte, dass „KREBS“ immer noch ein Tabuthema ist.

Aber die Wenigen, die Interesse für diesen Abend zeigten, wurden mit sehr interessanten Gesprächspartner belohnt.
Eingeladen hat Frau Schulzke, Leiterin des Hospizdienstes Hagenow e.V., Herrn Chefarzt und Leiter des Kreiskrankenhauses Hagenow Herrn Dr. Gasow. Frau Dr. Ahnweiler, Chefärztin der Palliativstation vom Helios Klinikum Schwerin und Frau Bülau, Psychologin auf der Palliativsation, ebenfalls vom Helios.

Es versprach ein interessanter Abend zu werden, zumal ich aus meiner eigenen Arbeit in unserer Gruppe jeweils schon Kontakt zu den einzelnen sehr kompetenten Referenten hatte.
Nach einleitender Vorstellung erklärte Herr Dr. Gasow Allen sehr ausführlich die Definition vom „KREBS“.
Nach den letzten statistischen Erhebungen ist bei den Männern der Prostatakrebs an erster Stelle und bei den Frauen der Brustkrebs, bei Beiden gefolgt auf dem 2.Platz der Darmkrebs.

Auch im Krebsverhalten hat sich in den letzten 30 Jahren, so Dr, Gasow, eine Wandlung vollzogen, so ist der Magenkrebs (bakteriell bedingt) nicht mehr an erster Stelle sondern der Darmkrebs, der auch bedingt wird durch die veränderte Ernährungsweise in der Bevölkerung.
Vorrangig ist ein Auftreten einer Krebserkrankung zwischen dem 60 und 70 Lebensjahr.
Außer Frage steht, das eine Früherkennung das A und O ist und einen weiteren Verlauf entscheidend bestimmen wird.
Jeder 3.Mensch in Deutschland erkrankt mittlerweile an Krebs.

Im Weiteren konnten wir sehr ausführlich über die Merkmale, Diagnostikmöglichkeiten, auch die ggf. einzuleitenden anschließenden Therapien bei einer Krebserkrankung erfahren.
Wenn es dann zu einer Krebserkrankung gekommen ist, wo aber aus medizinischer Sicht eine Weiterbehandlung abgebrochen wird bzw. für den Erkrankten keine Heilungschancen zu erkennen sind, ist die Palliativmedizin ein adequater Partner, nicht nur für krebserkranke Menschen, sondern auch für Menschen, die von anderen unheilbaren Krankheiten betroffen sind.

Mittlerweile kann M-V in einigen großen Kliniken eine Palliativstation für Patienten anbieten. So auch im Helios Klinikum Schwerin. Aus ihrem Arbeitsalltag auf dieser Station gaben uns im Weiteren die Stationsärztin Fr. Dr. Ahnweiler und die Psychologin Fr. Andrea Bülow Auskunft.

Die Palliativversorgung will dem Patienten ein humanes Weiterleben ermöglichen und bei einer weit fortgeschrittenen Erkrankung eine Erleichterung schaffen. Sterbende sollen keine Schmerzen verspüren.

Ständigen Kontakt zum Patienten über die Behandlung, auch eine Kooperation mit einem zu betreuenden Pflegedienst oder ggf. mit dem Sänitätshaus, sollen dem Betroffenen auf seinem letzten Weg, Erleichterung verschaffen.
Nur der Patient bestimmt, was für ihn geklärt werden soll und wie er behandelt werden will.

Am Anfang steht für die meisten Patienten die auf diese Station verlegt werden die ERKENNTNIS: ICH KANN NICHT MEHR GEHEILT WERDEN !!!

Einverständniserklärungen für jegliche Eingriffe oder Erklärung an Dritte ( wie die Familie) müssen vorab mit dem Patienten, sowie er selbst noch in der Lage ist, abgesprochen werden, vorrangig ist, dass seine Autonomie bestehen bleibt.
Eine Patientenverfügung erleichtert Vieles.
Palliativ ebnet den Weg und begleitet, stets hat der Wille des Patienten Vorrang.
Ständiges REDEN mit Patient und Pflegepersonal, die WÜRDE des Patienten und TEAMARBEIT haben obere Priorität.
Eine psychologische Betreuung, hier durch Fr. Bülow ist ein wichtiges Standbein in der Betreuung.
Sich mit dem TOD auseinander zu setzten, den SINN des LEBENS zu ergründen, die FAMILIE vorzubereiten, aber auch WUT, TRAUER und DEPRESSION sind ein großer Bestandteil in vielen Gesprächen.

Hat ein Betroffener sich für einen HOSPIZ entschieden so findet er dort eine Betreuung meist für den häuslichen Bereich.
Gespräche, auch gemeinsames Schweigen, WEINEN und LACHEN mit dem Betroffenen auch deren Familienmitglieder, sind der Herzenswunsch eines jeden dieser ehrenamtlich arbeitender Menschen.
Geschult in Sterbe – und Trauerbegleitung wollen sie Die WÜRDE des Sterbenden erhalten.

Text:   Kati Namislow-Schmidt

Frau Namislow-Schmidt ist Sprecherin der Gruppe
"Leben mit und nach Krebs", Hagenow

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