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Selbsthilfegruppe Diabetiker in Hagenow und Umgebung

SHG Diabetiker

Hagenow und Umgebung

Treffen:

jeden 2. Donnerstag im Monat, 14:00 Uhr (siehe unten)

in den Räumen der KIBIS
Bahnhofstraße 61 . 19230 Hagenow

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Maps.Googel.de



Kontakt:
Rosemarie Rammin - Tel.: 038841 - 2 05 72
Maria Jeske - Tel.: 03883 - 72 40 66 . Fax: 72 40 65
E-Mail:

Infos zur Gruppe als PDF-Datei



Die Gruppe schreibt:

Der Diabetes

ist eine sehr komplexe Stoffwechselkrankheit, die oft unterschätzt wird, weil sie "leider" keine Schmerzen verursacht. Am Anfang spricht der Arzt von "etwas zu hohem Zucker" und verordnet Tabletten. Später stellt die Bauchspeicheldrüse - manchmal sehr plötzlich - die Produktion von Insulin ein, und es muß Insulin gespritzt werden. Spätestens jetzt braucht der Betroffene Hilfe und Begleitung. Der Hausarzt kann wegen seiner zeitlichen Belastung nur Anregungen geben, gut ist es, wenn ein/e Diabetologe/in aufgesucht wird, weil dort die Beratung intensiver sein sollte.

In der Gruppe werden durch das Gespräch mit Betroffenen praktische Wege aufgezeigt, wie man mit dieser Krankheit umgehen und ein weitgehend normales Leben führen kann.

Die Selbsthilfegruppe

hat sich erst im Jahr1999 gegründet und seither verschiedene Aktivitäten entwickelt.

So wurde eine 12-wöchige "Patienten-Schulung" im Kreiskrankenhaus Hagenow organisiert, die vom Chefarzt Dr. Buchholz, dem Stationsarzt D. Ralf Zimmermann und der Diätassistentin Frau Jeanine Koch geleitet wurde. Zu diesem Veranstaltungen konnten wir zahlreiche Gäste begrüßen.

Aktivitäten

Neben solchen großen Veranstaltungsreihen, haben schon verschiedene Fachleute in der Gruppe referiert. Als letztes war eine Fußpflegerin bei uns, die über die Besonderheiten des "diabetischen Fußes" berichtet hat und über Behandlungsmöglichkeiten aus ihrer Sicht gesprochen hat.

Kürzlich haben Teilnehmer der Gruppe den "9. Diabetiker-Tag" in Schwerin besucht und dabei die neuesten Erkenntnisse und Verfahren kennengelernt. Dieser sehr informative Tag wurde vom Klinikum Schwerin unter engagierter Leitung von Herrn Dr. Ziegelasch veranstaltet.

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Rückblick

Rückblick auf das Jahr 2009

 
Im Gegensatz zu Mecklenburg-Vorpommern, dessen Bevölkerung immer weiter zurück geht, hat unsere Selbsthilfegruppe auch 2009 einen Zuwachs verzeichnet. Aber über dem großen nationalen Jubiläum, "20 Jahre Mauerfall“ ist unser eigenes natürlich etwas in den Hintergrund geraten:

Vor 10 Jahren wurde die Selbsthilfegruppe der Diabetiker in Hagenow gegründet, und Jörg Joachim Bernhardt wurde ihr erster Gruppensprecher. Später wurde diese Aufgabe vom Ehepaar Rammin übernommen.

Unsere Frau Rosemarie Rammin ist bemüht kompetente Gesprächspartner für die Zusammenkünfte zu gewinnen und Sponsoren für die Unterstützung zu überzeugen. Unsere mageren Finanzen werden von Frau Maria Jeske in bewährter Form höchst sparsam verwaltet. Vorträge und Erfahrungsaustausch beinhalten, wie in den Vorjahren unser meist monatlichen Zusammenkünfte.

Als wir Herrn Mundt von der BARMER zu einer Fragestunde, zur Gesundheitsreform, bei uns zu Gast hatten, konnten wir nicht ahnen, dass nach der Bundestagswahl ganz neue Richtlinien in Kraft gesetzt werden. Damit bleibt diese Thematik weiter aktuell.

Im März hatten wir einen Vertreter der Firma Stolle Sanitätshaus aus Schwerin eingeladen, der bei uns Fußmessungen durchführe.
Gesunde Füße sind doch gerade für Diabetiker sehr wichtig, auch wenn es oft Überwindung kostet, mit Einlagen durchs Leben zu gehen.

Foto: Sanitätshaus Stolle

Unsere jährliche Gesundheitsexkursion ging im Mai 2009 ins Klinikum, Bad Segeberg . Wir haben dort an einer Führung teilgenommen und einen ganz lehrreichen Vortrag über Kardiologie angehört.
Verbunden haben wir die Exkursion mit einem Besuch einer Fischgastätte, denn 2x Fisch in der Woche soll der Gesundheit gut tun.

Foto: Stadt Bad Segeberg

Um das vorhandene Wissen aufzufrischen und das Neue über die Behandlung von Diabetes zu erfahren und unsere neuen Teilnehmer mit der Materie vertraut zu machen, hat sich Frau Rammin mit Frau Scholz, von der Reha-Klinik Hellbachtal in Mölln in Verbindung gesetzt.
Frau Scholz kennen wir von unserem Klinikbesuch, in Mölln, und sie war auch schon 2008 bei uns in der Gruppe. Sie hat sich bereit erklärt ein ganzes Schulungsprogramm mit der Gruppe durchzuführen. Frau Scholz versteht es sehr gut den Stoff anschaulich und verständlich den Zuhörern zu vermitteln. Alle freuen sich auf die nächsten Zusammenkünfte.

2009 haben wir nicht am Diabetikertag in Schwerin teilgenommen.
Wir können nicht verstehen warum die Klinik die Industrieausstellung von der Pharmarindustie ablehnt. Wir sind der Meinung so etwas gehört unbedingt dazu. Jeder Diabetiker sollte unbedingt auf all seine Möglichkeiten, die auf dem Markt sind, hingewiesen werden.
Da uns dieses in Hamburg geboten wird, haben wir uns entschieden, gemeinsam mit der Boizenburger Gruppe zum Hamburger Diabetikertag zu fahren.

Mit unserer alljährlichen Weihnachtsfeier, haben wir das Jahr 2009 abgeschlossen. Auch für das Jahr 2010 haben wir schon wieder viele Pläne, an deren Vorbereitung und Finanzierung wir noch arbeiten.

Text: Renate Bohm

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Rückblick auf das Jahr 2007

Prolog ....

Im Wochenmagazin „ Prisma"( Heft 477 2007) konnte man lesen:
Der Anteil der Diabetiker an der Bevölkerung in Deutschland nahm von
1960 bis heute dramatisch zu -von rund 0,5 auf 8%. Das entspricht aktuell 7 Mio. Erkrankten. Nach Expertenschätzung kommet 3,5 Mio. bisher
nicht entdeckte Diabetiker hinzu.
http://www.prisma-verlag.de/

Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, Vorsitzender der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS) vertritt die Ansicht:
Ein früh entdeckter Diabetes , der richtige behandelt wird, verträgt sich durchaus mit einem langen, zufriedenen Leben. Die Therapie besteht aus Arznei und einem Ernährungs- und Bewegungskonzept.
http://www.diabetesstiftung.de/


 
Nach dieser Vorrede zu unserer Tätigkeit der Selbsthilfegruppe der Diabetiker in Hagenow. Unser Anliegen ist auch
weiterhin, in den Zusammenkünften persönlich Erfahrungen auszutauschen, neues in der Diabetesbehandlung vor-
zustellen und unseren Mitgliedern Anregungen für eigene Aktivitäten zu geben.

An einem Nachmittag hatten wir Frau Scholz - Ernährungsberaterin in der Hallbachtal-
klinik Mölln - eingeladen.
Sie beantwortete unsere Fragen und gab uns gute Hinweise, die sie durch ihre berufliche Erfahrung

gesammelt hatte.
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_20224/DRVB/de/Navigation/

Rehabilitation/kliniken/hellbachtal__node.html__nnn=true

 
Über die neuen Aspekte der Gesundheitsreform unteirrichtete uns Herr Warnk, Fachberater der BARMER-Ersatzkasse:
So erfuhren wir dass Die Reform bis 2011 fortgeführt wird, neue Festlegungen für die Einstufung chronisch Kranker 2009 zu erwarten sind und ein gesundheitsbewußtes Verhalten der Mitglieder gefördert wird.

 

Sehr informativ war der Vortrag von Herrn Dr. Preuß - Leiter der Klinik Malchower See.
In der Klinik wird durch den Basalratentest das notwendige Langzeitinsulin festgelegt und damit die Voraussetzung für die intensivierte Insulintherapie ermöglicht. Daher abhängig von den vor den Mahlzeiten gemessenen Zuckerwerten erfolgt das Spritzen des Kurzzeitinsulins jeweils dosiert, also nicht nach einheitlichen Werten. Den diesjährigen Ausflug unternahmen wir nach Fallingbostel, in die Fachklinik zur Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen sowie Stoffwechselstörungen.
Es ist eine sehr schöne Klinik, die 1975 eröffnet wurde. Ein neues Spezialgebiet ist in Zusammenarbeit mit der Universität Hannover die Vorbereitung und Nachbehandlung von Lungenoperationen.

http://www.reha-malchow.de/

 
Leider meinte es Petrus an dem Ausflugstag nicht gut mit uns. Die Planwagenfahrt im strömenden Regen hinderte uns daran in der blühenden Heide spatzieren zu gehen. Aber zur Heimfahrt gab es noch etwas Sonne.
 

Auf Einladung der Boizenburger Selbsthilfegruppe nahmen Mitglieder unserer Gruppe an deren Ausflug im Klinikum Karlsburg teil.
Karlsburg war bereits in der DDR das Institut für Erforschung und
Behandlung von Diabetes. Heute kommt dazu noch die Herz- und Gefäßhandlung.

http://www.drguth.de/klinikum-karlsburg/das-team.html

Im Oktober waren wir zusammen mit den Boizenburgern wieder in
Schwerin zum Diabetikertag.

Durchgeführt unter der bewährten Leitung von Herrn Dr. Hans-Jürgen Ziegelasch, der im nächsten Jahr das Rentenalter erreicht. Da wir schon oft diese jährliche Veranstaltung besucht haben wissen wir mit welch hohem Einsatz Dr. Ziegelasch diese Treffen organisiert hat und bedauern
sehr, dass bisher dazu von zentraler Stelle keine Würdigunge erfolgte.

:
Wieder zurück zu unserer Gruppe. Es gibt positiv zu vermerken, dass unsere Leitung weiter besteht und wir auf 24 Mitglieder angewachsen sind.
Im Dezember erfolgt noch unsere Weihnachtsfeier mit den Angehörigen. Dann erwartet uns das Jahr 2008.

Dieser Bericht wurde von Frau und Herrn Bohm geschrieben.

Rückblick auf das Jahr 2006

Eins zwei drei im Sauseschritt, läuft die Zeit - wir laufen mit.

Von wem dieser Satz stammt und wie der genaue Wortlaut geht, habe ich vergessen, aber es stimmt.

Das Jahr 2006 neigt sich dem Ende zu und so ist es wieder Zeit, über die Selbsthilfegruppe der Diabetiker in Hagenow und Ungebung zu berichten.

Wir sind inzwischen 18 Personen, davon 11 über 70 Jahre alt, die sich am Nachmittag des zweiten Donnerstags im Monat treffen. Dabei reicht Hagenow bis nach Trebs und Pampow.

Anmerkung der Redaktion:
Das Zitat stammt von Wilhelm Busch.

 

Treibende Kraft in unserer Gruppe sind nach wie vor unsere Sprecherin Frau Rosemarie Rammin und ich (Regina Bohm). Frau Maria Jerske leitet weiter unsere bescheidenen Finanzen.
Ideen und Vorträge kommen aber auch aus der Gruppe, denn es sollen ja lebendige Gruppennachmittage werden.
Vorrang hatten wir bisher Vorträge und Aussprachen zu wichtigen Themen, die mit unserer Krankheit in Verbindung stehen.. Zu erwähnen sind dabei unter anderen:
• Jürgen Birch. Augenarzt aus Hagenow, sprach zum Problem, Diabetes und Augenschäden

• Frau Schmidt und Frau Scholz, von der Rehaklinik „Hellbachtal“, Mölln. der Deutschen Rentenversicherung. Sie betreuen dort in der Reha Diabetespatienten, gaben uns ihre Erfahrungen in der Behandlung weiter.

• Im Rahmen der vom Kreiskrankenhaus Hagenow veranstalteten Vortragsreihe „Herz-Kreislauf“ nahmen wir am Vortag von

Dr. Buchholz    

Dr. Dietrich Buchholz, Chefarzt Inneren Medizin, zum Thema "Angina Pectoris" teil.

• Eine wichtige Frage, die nicht nur Diabetiker betrifft, brachte uns Frau Lübbe vom „Betreuungsverein Südwestmecklenburg e.V.", Hagenow, nahe: Die Patientenverfügung und die Betreuungsvollmacht.

Am 30. 9. 2006 fand der 1. Hagenower Gesundheitstag statt, daran nahm unsere Gruppe mit zwei Vertreterinnen teil.

Ein besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr wieder die Exkursion.

Hellbachtal-Klinik

Diesmal ging es nach Mölln in das Reha-Zentrum der Deutschen Rentenversicherung, der Klinik „Hellbachtal“.
Dr. Martin Raschke und Schwester Carola  stellten uns das Reha-Behandlungsprogramm für die Diabetiker vor. Dabei lernten wir auch das neue Verfahren der Insulininhalation kennen. Unsere Meinung dazu: "Sprühen ist einfacher".
Am Nachmittag vernahmen wir bei herrlichem  Wetter eine Dampferfahrt auf dem Ratzeburger See und besuchten das Pahlhus in Zarrentin.

2006 wurde auch die Zusammenarbeit mit der Boizenburger Diabetikergruppe fortgesetzt. Vertreter unserer Gruppe nahmen an den Vortrag in Boizenburg teil, den Dr. Tristan Preuß, der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Orthopädie, Malchower See zum Thema „Zuckerstoffwechsel und Insulintherapie“ hielt.

Zwei von uns hatten auch an der Fahrt der Boizenburger zur Diabetestag im Südstadtklinikum in Rostock teilgenommen.

Und natürlich sind wir wieder gemeinsam zum 15. Diabetikertag ins Schweriner Schloss gefahren.

Schwerin Schloß

Nicht zufrieden waren wir, aus beiden Gruppen, mit einer Veranstaltung im Schloss Melkow, in der es um die Frage der Analog-Kurzzeit-Insuline für Diabetiker von Typ II gehen sollte. Genau genommen war es nur eine Wahlveranstaltung der FDP in Vorbereitung der Landtagswahl im September.

14 Tage später hatte sich das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit durchgesetzt und die Kurzzeitanaloginsuline abgesetzt. Glücklicherweise haben einige Krankenkassen (u.a. DAK, BARMER) dazu eine eigene Meinung.

Und zum Abschluss noch eine sehr schöne Seite unserer Gruppenarbeit - die Weihnachtsfeier. Gemeinsam mit den Ehepartnern saßen wir gemütlich zusammen, weihnachtlich wurde gesungen und Weihnachtsgedichte vorgelesen. So alt wir auch sind, über die „Gaben des Weihnachtsmanns“ haben wir uns alle sehr gefreut. Hoffen wir also, dass wir gesund bleiben und 2007 in alter Frische unsere Arbeit fortsetzten können.

Text: Regina Bohm

Bericht über das Jahr 2005

Nachdem wir schon über die Tätigkeit unserer Selbsthilfegruppe in den vergangenen fünf Jahren berichtet haben (s. unten), möchten wir darüber informieren, wie sich unsere Selbsthilfegruppe in abgelaufenen Jahr weiterentwickelt hat.

Unsere Gruppensprecher
Zwei Frauen und der Mann im Hintergrund


Vorausschicken möchten wir, dass unser beiden Gruppensprecherinnen Frau Rosemarie Rammin und Frau Maria Jeske das Gruppenleben auch weiter gut und einfallsreich gestaltet haben, und zwar mit tatkräftiger Unterstützung von Herrn Rammin. Für die oft nicht sichtbare Arbeit möchten wir diesen Dreien sehr herzlich danken.


Neue Mitglieder wurden hinzugewonnen, so dass wir jetzt 18 Mitglieder sind, allerdings tendiert das Durchschnittsalter weiter in Richtung 70.


Worüber können wir nun berichten, ohne alle Veranstaltungen in Einzelnen abzuhandeln?

Die Gruppentreffen
mehr als nur gesellige Treffen

Zu den Gruppennachmittagen haben wir die Mischung aus Information, Erfahungsaustauch und Geselligkeit fortgesetzt. Dabei konnten wir unter anderem den Chefarzt des Kreiskrankenhauses Herrn Dr. Horst Buchholz und die Podologin Frau Margherita Lidzba zu Fachvorträgen in unserer Mitte begrüßen.

Fachvorträge

und was wir daraus mitnehmen
Was? Sie wissen nicht was der Begriff Podologin bedeutet? Podologie steht für medizinische Fußpflege. Die Führung des Titels Podologe/in setzt eine Zusatzausbildung mit Abschluss voraus. Nur Podologen dürfen Personen mit Fuß- und Nagelkrankheiten auf ärztliches Rezept behandeln.
Um auf die beiden Vorträge zurückzukommen – natürlich stand das Problem Diabetes in Mittelpunkt. Bekanntes wurde aufgefrischt und neue Aspekte dazugelernt. So sollte man neben der Senkung des Blutzuckers auch das Cholesterin mehr beachten. Aufmerksamkeit verlangen nicht nur die Broteinheiten, sondern auch die Gesamtheit der Kalorienaufnahme. Und seien wir ehrlich, auch unsere Füße verdienten eine besondere Beachtung.

Besuch bei „Dr. Diabetes“
Dr. Ziegelasch, der bekannte und engagierte Spezialist für Diabetes

Unser Tagesausflug führte uns 2005 in die Helios-Klinik Schwerin. Herr Dr. Ziegelasch, Chefarzt der Station für Diabetologie, begrüßte uns. In seinen Ausführungen spielen die richtige Zuckereinstellung, die Nachschädigung von Augen, Nieren, Nerven und der großen Blutgefäße eine wichtige Rolle. Nicht zu unterschätzen ist die Bewegung bei der Senkung der Zuckerwerte. Auch der Blutdruck ist in die Betrachtung einzubeziehen. Nachdem wir der Station einen Besuch abgestattet hatten, haben wir mit dem „Petermännchen“ eine Stadtrundfahrt gemacht. Anschließend gab es eine Schifffahrt auf dem Schweriner See.

Ein Jahreshöhepunkt

Der Diabetikertag in Schwerin
Gemeinsam mit der Boizenburger Gruppe haben wir im Oktober auch wieder am Diabetiker im Schweriner Schloss teilgenommen. Er war wie immer sehr informativ. So erfuhren wir, dass 2006 die Insulinpumpe für Diabetiker Typ II kommt. Die Inhalation von Insulin kommen wird und im Mecklenburg-Vorpommern nun endlich der Diabetikerbund gegründet wurde.

Mit Schwung ins neue Jahr:

Das Jahr 2005 haben wir mit einer besinnlichen Weihnachtsfeier ausklingen lassen
und 2006 geht’s natürlich mit viel Schwung weiter.

5 Jahre Selbsthilfegruppe der Diabetiker in Hagenow

Kaum zu glauben, aber es ist schon 5 Jahre her, dass im Herbst 1999 die Selbsthilfegruppe der Diabetiker in Hagenow gegründet wurde. Heute gehören zu unserer Gruppe 18 Personen, vorwiegend aus Hagenow. Einige von uns nehmen auch längere Anfahrtswege in Kauf, um an den Gruppen treffen teilzunehmen.
Unser Durchschnittsalter ist 68 Jahre, und wir sind Diabetiker vom Typ II
(*s. Kasten), die zumeist schon seit mehreren Jahren insulinpflichtig sind. Wir bedauern, dass bisher noch keine jüngeren Diabetiker den Weg zu uns gefunden haben.

Dieses Foto entstand nach dem Besuch der KMG Elbtalklinik, einer Reha-Klinik in Bad Wilsnack, in der wir uns über das Therapieangebot, die Behandlungsmöglichkeiten und die medizinischen Einrichtungen unterrichten konnten.

Foto: Maria Jeske
 

Seit Herbst 2001 sind Frau Rosemarie Rammin und Frau Maria Jeske die Ansprechpartner unsere Gruppe, und wir fühlen uns durch sie gut vertreten.

Unsere Zusammenkünfte finden finden in der Regel am Nachmittag des 2 Donnerstag im Monat in Haus des DRK in Hagenow statt. Die Veranstaltungen werden sehr vielfältig gestaltet und besteht bei weitem nicht nur aus geselligem Beisammensein. Das Programm reicht von der umfangreichen Thematik des Diabetes mellitus, über gesetzliche Regelungen, themenbezogene Ausflüge in Gesundheitseinrichtungen, der Lösung von Finanzfragen.

Dazu laden wir uns kompetente Referenten ein, um in den Gesprächen unser Wissen zu erweitern und zu vertiefen. So konnten wir in unserer Mitte in den letzten Jahren aus dem Kreis Krankenhaus Hagenow den Chefarzt, Herrn Dr. Dietrich Buchholz, den Inhaber der Hirsch-Apotheke Hagenow, Herrn Apotheker Alfred Friedrich und weitere Fachleute begrüßen.

Sehr informativ und hilfreich waren 2004 die Nachmittage mit Frau Bohe der AOK zu den Neuregelungen der Gesundheitsreform und Frau Lübbe vom Betreuungsverein Südwest-Mecklenburg, die zum Komplex der Vorsorgevollmacht referiert hat.

Der Oktober ist alljährlich dem zentralen Diabetikertag in Schwerin vorbehalten.
Unter Federführung von Herr Dr. med Hans-Jürgen Ziegelasch, dem Leiter der Abteilung für Diabetologie/ Rheumatologie und Angiologie des Zentrums für Innere Medizin der Helios-Kliniken in Schwerin, werden die neuesten Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft bei der Behandlung der "Zuckerkrankheit" vorgestellt.

*) Vom Diabetes Typ II sind hauptsächlich ältere Menschen betroffen ("Altersdiabetes"). Die Veranlagung wird vererbt, aber die Erkrankung bricht erst durch zusätzliche Faktoren wie Fehlernährung, Übergewicht, und Bewegungsmangel aus. Anfangs reichen Tabletten, später muß Insulin gespritzt werden - man ist dann "insulinpflichtig".

 
Themenbezogene Ausflüge in medizinische Einrichtungen mit damit verbundenen Besichtigungen kommen bei unseren Mitgliedern ebenfalls gut an. So haben wir schon in der Diabetes-Klinik, Bad Bevensen, der Augenklinik, Groß-Pankow und der KMG Elbtalklinik, Bad Wilsnack besichtigt.

Augenklinik in Groß-Pankow

Elbtalklinik Bad Wilsnack

Diabetesklinik Bad Bevensen

Dabei fahren wir nicht mit Scheuklappen durch die Gegend. Noch heute schwärmen unsere Mitglieder davon, dass wir auf der Rückfahrt von Bad Wilsnack einen Abstecher zum Zusammenfluss von Elbe und Havel bei dem Städtchen Havelberg. Außerdem besuchten wir das bekannte Storchendorf Rühstedt in der Prignitz, das die größte Storchenpopulation Deutschlands besitzt.

Havelberg an Elbe und Havel gelegen.

Die Störche von Rühstedt...

sind eine Attraktion für jeden Besucher.


Wir freuen uns auch darüber, dass eine Zusammenarbeit mit der Boizenburger Diabetiker-Selbsthilfegruppe unter der Leitung von Herrn Paul Wöhl zustande gekommen ist. So haben Mitglieder unserer Gruppe an der Fahrt der Boizenburger zum Vortrag "Gut zu Fuß" in das Bethanin-Krankenhaus in Hamburg teilgenommen und sind gemeinsam mit dem Bus zum Diabetikertag nach Schwerin gefahren.

Text: Renate Bohm


Weihnachtsfeier 2001

Hier einige Fotos von unserer Weichnachtsfeier, zu der wir unseren ersten Gruppensprecher, Herrn Jörg Joachim Bernhardt,
(2. Bild v. links, in der Mitte) eingeladen hatten.
Zum Vergrößern bitte anklicken.


Klinikbesichtigung in Bad Bevensen

Am Mittwoch, 14. 3. 2001 fuhren wir in die Diabetesklinik Bad Bevensen (Niedersachsen) zu einem Fachvortrag, verbunden mit einer Besichtigung und Führung durch die Klink.
Abfahrt 8.15 Uhr mit dem LVG-"Badebus" ab Bahnhof Hagenow/ZOB, Rückfahrt ab Klinik Bad Bevensen gegen 15 Uhr, Ankunft in Hagenow gegen 16.30 Uhr.

Der Besuch begann gegen 10.30 Uhr mit einem Vortrag über das für Diabetiker wichtige Thema "Akute Komplikationen beim Diabetes und wie vermeide ich sie", der temperamentvoll und kompetent von Herrn Dr. Hans-Jürgen Wedemeyer gehalten wurde.
Gegen 13 Uhr begannt dann die Führung durch die Klinik und ihre verschiedenen Einrichtungen.

Fotos: Jörg Joachim Bernhardt

Die Diabetesklinik Bad Bevensen

Die Diabetesklinik Bevensen (Vertragskrankenhaus gemäß § 371,1 RVO) ist eine Fachklinik, in der Stoffwechselkranke aller Altersgruppen und Schweregrade - insbesondere Zuckerkranke mit eventuellen Komplikationen - Behandlung finden.
Ziel der Therapie ist die Erhaltung beziehungsweise Wiederherstellung nicht nur der Arbeits- und Leistungsfähigkeit, sondern auch der positiven Lebenseinstellung trotz der Stoffwechselerkrankung.
Die Behandlung erfolgt unter ständiger ärztlicher Betreuung und Verwertung moderner, anerkannter wissenschaftlicher Erkenntnisse. Grundlage der streng klinischen Therapie ist ein individuell angepaßtes und mit dem Erkrankten abgesprochenes Behandlungskonzept, kontrolliert durch engmaschige Überwachung der Stoffwechselwerte. Der Typ-I-Diabetes wird ebenso nach der konventionellen Insulintherapie behandelt als auch der Intensivierten Insulintherapie - sollte dies notwendig erscheinen oder vom Erkrankten selbst gewünscht werden, kann natürlich auch die Pumpentherapie angewandt werden.

Teilansicht der Kurklinik Bevensen.

Mit freundlicher Genehmigung der Diabetesklinik Bevensen