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Der Diabetes
ist eine sehr komplexe Stoffwechselkrankheit,
die oft unterschätzt wird, weil sie "leider" keine Schmerzen verursacht.
Am Anfang spricht der Arzt von "etwas zu hohem Zucker" und verordnet Tabletten.
Später stellt die Bauchspeicheldrüse - manchmal sehr plötzlich - die
Produktion von Insulin ein, und es muß Insulin gespritzt werden. Spätestens
jetzt braucht der Betroffene Hilfe und Begleitung. Der Hausarzt kann wegen seiner zeitlichen
Belastung nur Anregungen geben, gut ist es, wenn ein/e Diabetologe/in aufgesucht wird,
weil dort die Beratung intensiver sein sollte.
In der Gruppe werden durch das Gespräch mit
Betroffenen praktische Wege aufgezeigt, wie man mit dieser Krankheit umgehen und ein
weitgehend normales Leben führen kann. |
Die Selbsthilfegruppe
hat sich erst im Jahr1999 gegründet und seither
verschiedene Aktivitäten entwickelt.
So wurde eine 12-wöchige "Patienten-Schulung"
im Kreiskrankenhaus Hagenow organisiert, die vom Chefarzt Dr. Buchholz, dem Stationsarzt
D. Ralf Zimmermann und der Diätassistentin Frau Jeanine Koch geleitet wurde. Zu
diesem Veranstaltungen konnten wir zahlreiche Gäste begrüßen. |
Aktivitäten
Neben solchen großen Veranstaltungsreihen,
haben schon verschiedene Fachleute in der Gruppe referiert. Als letztes war eine Fußpflegerin
bei uns, die über die Besonderheiten des "diabetischen Fußes"
berichtet hat und über Behandlungsmöglichkeiten aus ihrer Sicht gesprochen
hat.
Kürzlich haben Teilnehmer der Gruppe den
"9. Diabetiker-Tag" in Schwerin besucht und dabei die neuesten Erkenntnisse
und Verfahren kennengelernt. Dieser sehr informative Tag wurde vom Klinikum Schwerin
unter engagierter Leitung von Herrn Dr. Ziegelasch veranstaltet. |
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Rückblick |
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Rückblick auf das
Jahr 2009 |
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Im Gegensatz zu Mecklenburg-Vorpommern,
dessen Bevölkerung immer weiter zurück geht, hat unsere Selbsthilfegruppe
auch 2009 einen Zuwachs verzeichnet. Aber über dem großen nationalen
Jubiläum, "20 Jahre Mauerfall ist unser eigenes natürlich
etwas in den Hintergrund geraten:
Vor 10 Jahren wurde die Selbsthilfegruppe der Diabetiker in Hagenow
gegründet, und Jörg
Joachim Bernhardt wurde ihr erster Gruppensprecher. Später wurde diese
Aufgabe vom Ehepaar Rammin übernommen.
Unsere Frau Rosemarie Rammin ist bemüht kompetente Gesprächspartner
für die Zusammenkünfte zu gewinnen und Sponsoren für die Unterstützung zu überzeugen. Unsere
mageren Finanzen werden von Frau Maria Jeske in bewährter Form höchst
sparsam verwaltet. Vorträge und Erfahrungsaustausch beinhalten, wie in
den Vorjahren unser meist monatlichen Zusammenkünfte.
Als wir Herrn Mundt von der BARMER zu einer Fragestunde, zur Gesundheitsreform, bei uns zu Gast hatten,
konnten wir nicht ahnen, dass nach der Bundestagswahl ganz neue Richtlinien
in Kraft gesetzt werden. Damit bleibt diese Thematik weiter aktuell.
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Im März hatten wir einen Vertreter der Firma Stolle Sanitätshaus aus Schwerin eingeladen, der bei uns Fußmessungen durchführe.
Gesunde Füße sind doch
gerade für Diabetiker sehr wichtig, auch wenn es oft Überwindung
kostet, mit Einlagen durchs Leben zu gehen.
Foto: Sanitätshaus Stolle |
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Unsere jährliche
Gesundheitsexkursion ging im Mai 2009 ins Klinikum, Bad Segeberg . Wir haben dort an einer Führung teilgenommen
und einen ganz lehrreichen Vortrag über Kardiologie angehört.
Verbunden haben wir die Exkursion mit einem Besuch einer Fischgastätte,
denn 2x Fisch in der Woche soll der Gesundheit gut tun.
Foto: Stadt Bad Segeberg |
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Um das vorhandene Wissen
aufzufrischen und das Neue über die Behandlung von Diabetes zu
erfahren und unsere neuen Teilnehmer mit der Materie vertraut zu
machen, hat sich Frau Rammin mit Frau Scholz, von der Reha-Klinik Hellbachtal in Mölln in Verbindung gesetzt.
Frau Scholz kennen wir von unserem Klinikbesuch, in Mölln, und
sie war auch schon 2008 bei uns in der Gruppe. Sie hat sich bereit
erklärt ein ganzes Schulungsprogramm mit der Gruppe durchzuführen.
Frau Scholz versteht es sehr gut den Stoff anschaulich und verständlich
den Zuhörern zu vermitteln. Alle freuen sich auf die nächsten
Zusammenkünfte. |
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2009 haben wir nicht
am Diabetikertag in Schwerin teilgenommen.
Wir können nicht verstehen warum
die Klinik die Industrieausstellung von der Pharmarindustie ablehnt.
Wir sind der Meinung so etwas gehört unbedingt dazu. Jeder Diabetiker
sollte unbedingt auf all seine Möglichkeiten, die auf dem Markt
sind, hingewiesen werden.
Da uns dieses in Hamburg geboten
wird, haben wir uns entschieden, gemeinsam mit der Boizenburger Gruppe
zum Hamburger Diabetikertag zu fahren. |
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Mit unserer alljährlichen
Weihnachtsfeier, haben wir das Jahr 2009 abgeschlossen. Auch für
das Jahr 2010 haben wir schon wieder viele Pläne, an deren Vorbereitung
und Finanzierung wir noch arbeiten.
Text: Renate Bohm |
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top  |
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Rückblick
auf das Jahr 2007 |
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Prolog .... |
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Im Wochenmagazin
Prisma"( Heft 477 2007) konnte man lesen:
Der Anteil der Diabetiker an der Bevölkerung in Deutschland
nahm von 1960 bis heute dramatisch zu -von
rund 0,5 auf 8%. Das entspricht aktuell 7
Mio. Erkrankten. Nach Expertenschätzung kommet 3,5 Mio.
bisher nicht
entdeckte Diabetiker hinzu.
http://www.prisma-verlag.de/ |
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Prof. Dr. Rüdiger
Landgraf, Vorsitzender der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS)
vertritt die Ansicht:
Ein früh entdeckter Diabetes , der richtige
behandelt wird, verträgt sich durchaus
mit einem langen, zufriedenen Leben. Die Therapie besteht aus
Arznei und einem Ernährungs- und Bewegungskonzept.
http://www.diabetesstiftung.de/ |
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Nach dieser Vorrede zu unserer
Tätigkeit der Selbsthilfegruppe der Diabetiker in Hagenow. Unser
Anliegen ist auch
weiterhin, in den Zusammenkünften
persönlich Erfahrungen auszutauschen, neues in der Diabetesbehandlung
vor-
zustellen und unseren Mitgliedern
Anregungen für eigene Aktivitäten zu geben. |
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An einem Nachmittag hatten
wir Frau Scholz - Ernährungsberaterin in der Hallbachtal-
klinik Mölln - eingeladen.
Sie beantwortete unsere Fragen und gab uns gute Hinweise,
die sie durch ihre berufliche Erfahrung
gesammelt hatte.
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_20224/DRVB/de/Navigation/
Rehabilitation/kliniken/hellbachtal__node.html__nnn=true |
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Über die neuen Aspekte der
Gesundheitsreform unteirrichtete uns Herr Warnk, Fachberater der BARMER-Ersatzkasse:
So erfuhren wir dass Die Reform bis 2011 fortgeführt
wird, neue Festlegungen für die Einstufung chronisch Kranker 2009
zu erwarten sind und ein gesundheitsbewußtes Verhalten der Mitglieder
gefördert wird.
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Sehr informativ war der Vortrag
von Herrn Dr. Preuß - Leiter der Klinik Malchower See.
In der Klinik wird durch den Basalratentest das notwendige
Langzeitinsulin festgelegt und damit die Voraussetzung für die
intensivierte Insulintherapie ermöglicht. Daher abhängig
von den vor den Mahlzeiten gemessenen Zuckerwerten erfolgt das Spritzen
des Kurzzeitinsulins jeweils dosiert, also nicht nach einheitlichen
Werten. Den diesjährigen Ausflug unternahmen wir nach Fallingbostel,
in die Fachklinik zur Rehabilitation von Herz- und Kreislauferkrankungen
sowie Stoffwechselstörungen.
Es ist eine sehr schöne Klinik, die 1975 eröffnet wurde.
Ein neues Spezialgebiet ist in Zusammenarbeit mit der Universität
Hannover die Vorbereitung und Nachbehandlung von Lungenoperationen.
http://www.reha-malchow.de/ |
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Leider meinte es Petrus an dem Ausflugstag
nicht gut mit uns. Die Planwagenfahrt im strömenden Regen hinderte
uns daran in der blühenden Heide spatzieren zu gehen. Aber zur
Heimfahrt gab es noch etwas Sonne.
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Auf Einladung der Boizenburger
Selbsthilfegruppe nahmen Mitglieder unserer Gruppe an deren Ausflug
im Klinikum Karlsburg teil.
Karlsburg war bereits in der DDR das Institut für Erforschung
und Behandlung von Diabetes. Heute kommt dazu noch
die Herz- und Gefäßhandlung.
http://www.drguth.de/klinikum-karlsburg/das-team.html |
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Im Oktober waren wir zusammen
mit den Boizenburgern wieder in
Schwerin zum Diabetikertag.
Durchgeführt unter der bewährten Leitung von
Herrn Dr. Hans-Jürgen Ziegelasch, der im nächsten Jahr das
Rentenalter erreicht. Da wir schon oft diese jährliche
Veranstaltung besucht haben wissen wir mit welch hohem
Einsatz Dr. Ziegelasch diese Treffen organisiert hat und bedauern
sehr, dass bisher dazu von zentraler Stelle keine Würdigunge erfolgte. |
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Wieder zurück zu unserer
Gruppe. Es gibt positiv zu vermerken, dass unsere
Leitung weiter besteht und wir auf 24 Mitglieder angewachsen
sind.
Im Dezember erfolgt noch unsere Weihnachtsfeier mit den
Angehörigen. Dann erwartet uns das Jahr 2008.
Dieser Bericht wurde
von Frau und Herrn Bohm geschrieben. |
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Rückblick auf das Jahr 2006 |
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Eins zwei drei im Sauseschritt, läuft
die Zeit - wir laufen mit. |
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Von wem dieser Satz stammt und wie
der genaue Wortlaut geht, habe ich vergessen, aber es stimmt.
Das Jahr 2006 neigt sich dem Ende zu
und so ist es wieder Zeit, über die Selbsthilfegruppe der Diabetiker in
Hagenow und Ungebung zu berichten.
Wir sind inzwischen 18 Personen, davon
11 über 70 Jahre alt, die sich am Nachmittag des zweiten Donnerstags im
Monat treffen. Dabei reicht Hagenow bis nach Trebs und Pampow.
Anmerkung der Redaktion:
Das Zitat stammt von Wilhelm Busch. |
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Treibende Kraft in unserer Gruppe
sind nach wie vor unsere Sprecherin Frau Rosemarie Rammin und ich (Regina
Bohm). Frau Maria Jerske leitet weiter unsere bescheidenen Finanzen.
Ideen und Vorträge kommen aber
auch aus der Gruppe, denn es sollen ja lebendige Gruppennachmittage
werden.
Vorrang hatten wir bisher Vorträge und Aussprachen zu wichtigen
Themen, die mit unserer Krankheit in Verbindung stehen.. Zu erwähnen
sind dabei unter anderen:
Jürgen Birch. Augenarzt aus Hagenow, sprach zum Problem,
Diabetes und Augenschäden
Frau Schmidt und Frau Scholz, von der Rehaklinik Hellbachtal,
Mölln. der Deutschen Rentenversicherung. Sie betreuen dort in
der Reha Diabetespatienten, gaben uns ihre Erfahrungen in der Behandlung
weiter. |
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Im Rahmen der vom Kreiskrankenhaus
Hagenow veranstalteten
Vortragsreihe Herz-Kreislauf nahmen wir am Vortag von |
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Dr. Dietrich Buchholz, Chefarzt
Inneren Medizin,
zum Thema "Angina Pectoris" teil. |
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Eine wichtige Frage, die
nicht nur Diabetiker betrifft, brachte uns Frau Lübbe vom Betreuungsverein
Südwestmecklenburg e.V.", Hagenow, nahe: Die Patientenverfügung und die Betreuungsvollmacht. |
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Am 30. 9. 2006 fand der 1. Hagenower Gesundheitstag statt, daran nahm unsere Gruppe mit zwei Vertreterinnen teil.
Ein besonderer Höhepunkt war in diesem
Jahr wieder die Exkursion.

Diesmal ging es nach Mölln in das
Reha-Zentrum der Deutschen Rentenversicherung, der Klinik Hellbachtal.
Dr. Martin Raschke und Schwester Carola stellten uns das Reha-Behandlungsprogramm für die Diabetiker vor.
Dabei lernten wir auch das neue Verfahren der Insulininhalation kennen. Unsere
Meinung dazu: "Sprühen ist einfacher".
Am Nachmittag vernahmen wir bei herrlichem Wetter eine Dampferfahrt
auf dem Ratzeburger See und
besuchten das Pahlhus in
Zarrentin.
2006 wurde auch die Zusammenarbeit mit
der Boizenburger Diabetikergruppe fortgesetzt. Vertreter unserer Gruppe nahmen an den Vortrag in Boizenburg
teil, den Dr. Tristan Preuß, der Chefarzt der Klinik
für Innere Medizin und Orthopädie, Malchower See zum
Thema Zuckerstoffwechsel und Insulintherapie hielt. |
Zwei von uns hatten auch an der Fahrt
der Boizenburger zur Diabetestag
im Südstadtklinikum in Rostock teilgenommen.
Und natürlich sind wir wieder gemeinsam
zum 15. Diabetikertag ins
Schweriner Schloss gefahren.

Nicht zufrieden waren wir, aus beiden
Gruppen, mit einer Veranstaltung
im Schloss Melkow, in der
es um die Frage der Analog-Kurzzeit-Insuline für Diabetiker von Typ II
gehen sollte. Genau genommen war es nur eine Wahlveranstaltung der FDP in Vorbereitung
der Landtagswahl im September.
14 Tage später hatte sich das Institut
für Qualität und Wirtschaftlichkeit durchgesetzt und die Kurzzeitanaloginsuline
abgesetzt. Glücklicherweise haben einige Krankenkassen (u.a. DAK, BARMER)
dazu eine eigene Meinung.
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Und zum Abschluss noch eine sehr schöne
Seite unserer Gruppenarbeit - die Weihnachtsfeier. Gemeinsam mit den Ehepartnern
saßen wir gemütlich zusammen, weihnachtlich wurde gesungen und Weihnachtsgedichte
vorgelesen. So alt wir auch sind, über die Gaben des Weihnachtsmanns
haben wir uns alle sehr gefreut. Hoffen wir also, dass wir gesund bleiben und
2007 in alter Frische unsere Arbeit fortsetzten können. |
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Text: Regina Bohm |
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Bericht über das
Jahr 2005 |
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Nachdem wir schon über die Tätigkeit
unserer Selbsthilfegruppe in den vergangenen fünf Jahren berichtet haben
(s. unten), möchten wir darüber informieren, wie sich unsere Selbsthilfegruppe
in abgelaufenen Jahr weiterentwickelt hat. |
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Unsere Gruppensprecher
Zwei Frauen und
der Mann im Hintergrund
Vorausschicken möchten wir, dass unser beiden Gruppensprecherinnen Frau
Rosemarie Rammin und Frau Maria Jeske das Gruppenleben auch weiter gut und
einfallsreich gestaltet haben, und zwar mit tatkräftiger Unterstützung
von Herrn Rammin. Für die oft nicht sichtbare Arbeit möchten wir
diesen Dreien sehr herzlich danken.
Neue Mitglieder wurden hinzugewonnen, so dass wir jetzt 18 Mitglieder sind,
allerdings tendiert das Durchschnittsalter weiter in Richtung 70.
Worüber können wir nun berichten, ohne alle Veranstaltungen in Einzelnen
abzuhandeln?
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Die Gruppentreffen
mehr als nur
gesellige Treffen
Zu den Gruppennachmittagen haben wir die Mischung aus Information, Erfahungsaustauch
und Geselligkeit fortgesetzt. Dabei konnten wir unter anderem den Chefarzt
des Kreiskrankenhauses Herrn Dr. Horst Buchholz und die Podologin Frau Margherita
Lidzba zu Fachvorträgen in unserer Mitte begrüßen.
Fachvorträge
und was wir daraus
mitnehmen
Was? Sie wissen nicht was der Begriff Podologin bedeutet? Podologie steht für
medizinische Fußpflege. Die Führung des Titels Podologe/in setzt
eine Zusatzausbildung mit Abschluss voraus. Nur Podologen dürfen Personen
mit Fuß- und Nagelkrankheiten auf ärztliches Rezept behandeln.
Um auf die beiden Vorträge zurückzukommen natürlich stand
das Problem Diabetes in Mittelpunkt. Bekanntes wurde aufgefrischt und neue
Aspekte dazugelernt. So sollte man neben der Senkung des Blutzuckers auch das
Cholesterin mehr beachten. Aufmerksamkeit verlangen nicht nur die Broteinheiten,
sondern auch die Gesamtheit der Kalorienaufnahme. Und seien wir ehrlich, auch
unsere Füße verdienten eine besondere Beachtung.
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Besuch bei Dr. Diabetes
Dr. Ziegelasch,
der bekannte und engagierte Spezialist für Diabetes
Unser Tagesausflug führte uns 2005 in die Helios-Klinik Schwerin. Herr
Dr. Ziegelasch, Chefarzt der Station für Diabetologie, begrüßte
uns. In seinen Ausführungen spielen die richtige Zuckereinstellung, die
Nachschädigung von Augen, Nieren, Nerven und der großen Blutgefäße
eine wichtige Rolle. Nicht zu unterschätzen ist die Bewegung bei der Senkung
der Zuckerwerte. Auch der Blutdruck ist in die Betrachtung einzubeziehen. Nachdem
wir der Station einen Besuch abgestattet hatten, haben wir mit dem Petermännchen
eine Stadtrundfahrt gemacht. Anschließend gab es eine Schifffahrt auf
dem Schweriner See.
Ein Jahreshöhepunkt
Der Diabetikertag
in Schwerin
Gemeinsam mit der Boizenburger Gruppe haben wir im Oktober auch wieder am Diabetiker
im Schweriner Schloss teilgenommen. Er war wie immer sehr informativ. So erfuhren
wir, dass 2006 die Insulinpumpe für Diabetiker Typ II kommt. Die Inhalation
von Insulin kommen wird und im Mecklenburg-Vorpommern nun endlich der Diabetikerbund
gegründet wurde.
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Mit Schwung ins
neue Jahr: |
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Das Jahr 2005 haben wir
mit einer besinnlichen Weihnachtsfeier ausklingen lassen
und 2006 gehts natürlich mit
viel Schwung weiter. |
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5 Jahre Selbsthilfegruppe der Diabetiker
in Hagenow |
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Kaum zu glauben, aber es ist schon
5 Jahre her, dass im Herbst 1999 die Selbsthilfegruppe der Diabetiker in Hagenow
gegründet wurde. Heute gehören zu unserer Gruppe 18 Personen, vorwiegend
aus Hagenow. Einige von uns nehmen auch längere Anfahrtswege in Kauf,
um an den Gruppen treffen teilzunehmen.
Unser Durchschnittsalter ist 68 Jahre, und wir sind Diabetiker vom Typ II
(*s.
Kasten), die
zumeist schon seit mehreren Jahren insulinpflichtig sind. Wir bedauern, dass
bisher noch keine jüngeren Diabetiker den Weg zu uns gefunden haben. |
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Dieses Foto entstand nach
dem Besuch der KMG Elbtalklinik, einer Reha-Klinik in Bad Wilsnack, in der
wir uns über das Therapieangebot, die Behandlungsmöglichkeiten und
die medizinischen Einrichtungen unterrichten konnten. |
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Foto: Maria Jeske
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Seit Herbst 2001 sind Frau Rosemarie Rammin
und Frau Maria Jeske die Ansprechpartner unsere Gruppe, und wir fühlen
uns durch sie gut vertreten.
Unsere Zusammenkünfte finden finden in der Regel am Nachmittag des 2 Donnerstag
im Monat in Haus des DRK in Hagenow statt. Die Veranstaltungen werden sehr
vielfältig gestaltet und besteht bei weitem nicht nur aus geselligem Beisammensein.
Das Programm reicht von der umfangreichen Thematik des Diabetes mellitus, über
gesetzliche Regelungen, themenbezogene Ausflüge in Gesundheitseinrichtungen,
der Lösung von Finanzfragen.
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Dazu laden wir uns kompetente Referenten
ein, um in den Gesprächen unser Wissen zu erweitern und zu vertiefen.
So konnten wir in unserer Mitte in den letzten Jahren aus dem Kreis Krankenhaus
Hagenow den Chefarzt, Herrn Dr. Dietrich Buchholz, den Inhaber der Hirsch-Apotheke
Hagenow, Herrn Apotheker Alfred Friedrich und weitere Fachleute begrüßen.
Sehr informativ und hilfreich waren 2004 die Nachmittage mit Frau Bohe der
AOK zu den Neuregelungen der Gesundheitsreform und Frau Lübbe vom Betreuungsverein
Südwest-Mecklenburg, die zum Komplex der Vorsorgevollmacht referiert hat.
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Der Oktober ist alljährlich dem zentralen
Diabetikertag in Schwerin vorbehalten.
Unter Federführung von Herr Dr. med
Hans-Jürgen Ziegelasch, dem Leiter der Abteilung
für Diabetologie/ Rheumatologie und Angiologie des Zentrums für Innere
Medizin der Helios-Kliniken
in Schwerin, werden die neuesten Erkenntnisse aus Forschung und Wissenschaft
bei der Behandlung der "Zuckerkrankheit" vorgestellt. |
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*)
Vom Diabetes Typ II sind hauptsächlich
ältere Menschen betroffen ("Altersdiabetes"). Die Veranlagung
wird vererbt, aber die Erkrankung bricht erst durch zusätzliche Faktoren
wie Fehlernährung, Übergewicht, und Bewegungsmangel aus. Anfangs
reichen Tabletten, später muß Insulin gespritzt werden - man ist
dann "insulinpflichtig". |
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Themenbezogene Ausflüge in medizinische
Einrichtungen mit damit verbundenen Besichtigungen kommen bei unseren Mitgliedern
ebenfalls gut an. So haben wir schon in der Diabetes-Klinik, Bad Bevensen, der Augenklinik,
Groß-Pankow
und der KMG Elbtalklinik,
Bad Wilsnack besichtigt. |
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Augenklinik in
Groß-Pankow |
Elbtalklinik Bad Wilsnack |
Diabetesklinik
Bad Bevensen |
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Dabei fahren wir nicht mit Scheuklappen
durch die Gegend. Noch heute schwärmen unsere Mitglieder davon,
dass wir auf der Rückfahrt von Bad Wilsnack einen Abstecher zum
Zusammenfluss von Elbe und Havel bei dem Städtchen Havelberg.
Außerdem besuchten wir das bekannte Storchendorf Rühstedt
in der Prignitz, das die größte Storchenpopulation Deutschlands
besitzt. |
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Havelberg an Elbe
und Havel gelegen. |
Die Störche
von Rühstedt... |
sind eine Attraktion
für jeden Besucher. |
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Wir freuen uns auch darüber, dass
eine Zusammenarbeit mit der Boizenburger Diabetiker-Selbsthilfegruppe unter
der Leitung von Herrn Paul Wöhl zustande gekommen ist. So haben Mitglieder
unserer Gruppe an der Fahrt der Boizenburger zum Vortrag "Gut zu Fuß"
in das Bethanin-Krankenhaus in Hamburg teilgenommen und sind gemeinsam mit
dem Bus zum Diabetikertag nach Schwerin gefahren. |
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Text: Renate Bohm
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