im Landkreis Ludwigslust

Sie sind hier: »Home » Berlin_2009

 
Besichtigung des Reichstagsgebäudes - Besuch des Bundestages

Einer Einladung des Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Schwerin-Ludwigslust folgend hatte die Selbsthilfekontaktstelle KIBIS des DRK-Kreisverbandes Ludwigslust e.V. eine Busreise für fast 20 Mitglieder von Selbsthilfegruppen nach Berlin organisiert. Im Mittelpunkt der Fahrt stand ein Besuch des Bundestages, ein Vortrag über die Geschichte des Reichstages und der Arbeit des Parlaments, sowie ein Gespräch mit unserem Bundestagsabgeordneten Herrn Hans-Joachim Hacker.

 
Auf der Grünfläche vor dem Reichstagsgebäude versammelt sich die Reisegruppe zum Gruppenfoto. Nach der Führung durch das Reichstagsgebäude hatte die Besucher Gelegenheit von der Besuchertribüne des Plenarsaals einen Eindruck von der Größe des Raums und auch von der Atmosphäre in der Politik gemacht wird zu erspühren. Höhepunkt war dann der Rundgang zur Kuppel hinauf.

Möchten Sie vom Gruppenfoto einen Abzug?

Die Redaktion schickt Ihnen gern die Original-Datei (2,9 MB) per E-Mail zu. Die Vergrößerung können Sie dann vor Ort in Auftrag geben
Klicken Sie auf das Kontaktformular und geben Sie "Berlin-Foto" und Ihre E-Mail-Adresse an.

 

Blick auf das Reichstagsgebäude

Von 1995-1999 wurde der Reichstag nach Plänen des britischen Architekten Sir Norman Foster für 600 Millionen Mark völlig umgebaut. Er erhielt eine dem Original nachempfundene Glaskuppel und eine völlig neue Innenarchitektur.
 


 

Blick aus dem Besucherrestaurant auf den Spreebogen und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus im Hintergrund.

Das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus - benannt nach der ehemaligen Reichstagsabgeordneten und späteren Alterspräsidentin des Deutschen Bundestages Marie-Elisabeth Lüders - dient seit seiner Fertigstellung im Dezember 2003 als wissenschaftliches Dienstleistungs- und Infrastrukturzentrum des Parlaments und beherbergt darüber hinaus eine Reihe verschiedener Sondereinrichtungen.

Um 6.50 Uhr ab Hagenow und danach ab Ludwigslust ging’s los. Der Busfahrer brachte die Gruppe gut gelaunt gegen 11.20 Uhr direkt zum Reichstagsgebäude.
Weiter ging es zum Pau l - Löbe - Haus, in dem sich die Büros der Abgeordneten des Deutschen Bundestages und mehrere Restau- rants befinden.

Nach der obligatorischer Röntgen-Kontrolle von Personen und Gepäck gab es ein leckeres Mittagessen mit Blick auf den Spreebogen und anschließend einen unterirdischen Fußmarsch zum Reichtstagsgebäude.

Dort erwartete die Gruppe ein interessanter und spritzig vorgetragener Informationsvortrag des Besucher- dienstes des Bundestages, dem die Gruppe als Gast auf die Besuchertribüne des Bundestages folgte.

Höhepunkt der Besichtigung war der Gang hinauf in die Kuppel des Reichstages. Von hier bot sich ein eindrucksvoller Blick über die Stadt Berlin.

Zentrale Halle im Paul-Löbe-Haus

Das im Juli 2001 bezogene Paul-Löbe-Haus, benannt nach dem letzten demokratischen Reichstagspräsidenten, beherbergt 550 Büros für Abgeordnete, 19 Sitzungssäle und rund 450 Büros der Ausschüsse, den Besucherdienst des Bundestags und ein Restaurant, das auch Besuchern offen steht. Ein Fußgängertunnel verbindet das Gebäude mit dem Reichstag.

Interessant war
auch das Infor- mationsgespräch mit "unserem" direkt gewählten Bundestags-Abgeordneten
in Berlin

Hans-Joachim Hacker SPD

Hacker, MdB

Hacker berichtete über die Schwerpunkte seiner parlamentarischen Arbeit im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Gleichzeitig ist er auch stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Tourismus. Er berichtete über den Stand der Planungen verschiedener Verkehrs- projekte, wie die Ortsumgehungen in Hagenow und Schwerin und den weiteren Bau der A 14.
Dabei wich er kritischen Fragen zur aktuellen politischen Problemen nicht aus und ging fundiert auch auf regionale Vorhaben und Pläne im Wahlkreis ein.
Zu einem seiner Anliegen gehört auch die Förderung des Wassersports, der nicht nur Bewohnern einen hohen Freizeitwert bieten soll. Richtig vermarktet kann es ein touristisches Angebot werden, dass zusätzliche Besucher in die Region zieht und Arbeitsplätze schafft.



Kostenlos konnte man sich von einem "Audio-Guide" über Kopfhörer die Sehenswürdigkeiten erläutern lassen.
Dieses kleine Gerät übertrug die Textbausteine je nach dem erreichten Standpunkt und sorgte so für einen informativen Auf- und Abstieg beim Kuppelbesuch.
Ein technische beeindruckendes "Detail" (Foto unten) ist das im Kuppelinneren befindliche trichterförmige Lichtumlenkelement, der Konus mit Spiegeln, der diffuses Tageslicht in den zehn Meter tiefer gelegenen Plenarsaal führt.

Das Licht wird über 30 Spiegelreihen mit jeweils zwölf Spiegeln umgelenkt, so dass insgesamt 360 Einzelspiegel das Sonnenlicht reflektieren.
In ihrer technischen Funktion bringt die Kuppel zusätzliches Tageslicht in den Plenarsaal, umgekehrt transportiert der bis ins Plenum reichende Trichter die Abluft des Saales nach oben ins Freie.
Danach wurde die Gruppe vom Bus zum Potsdamer Platz gebracht, wo man im „Sony-Center“ gemütlich bei Kaffe und Kuchen all die vielen Eindrücke noch einmal so richtig auf sich wirken lassen konnte.

Auf dem Rückweg zum Reichstagsgebäude waren, nur wenige Meter entfernt, auf der ehemaligen Grenzlinie zwischen Ost-und West-Berlin als Touristenattraktion Original-Mauerelemente und Informationstafeln aufgebaut.
Diese Dokumentation auf Schautafeln zeigte Fotos und Texte über den Mauerbau, sowie Trennung und Wiedervereinigung.

Persönliche Erinnerungen und die unterschiedlichsten Erfahrungen an die Zeit vor dem Mauerfall wurden wach und unter den Gruppenmitgliedern ausgetauscht.

Automatisch ablaufende Diaschau mit 30 Bildern, die am Ende wieder neu startet.
Falls Sie aufgefordert werden den ADOBE Flash Player nachzuladen, folgen Sie einfach den Anweisungen.

Dieses Panoramafoto wurde aus
4 Einzelaufnahmen zusammengesetzt.

Die Reise war nicht nur eine informative Veranstaltung, sondern gleichzeitig ein Dankeschön an Mitglieder von Selbsthilfegruppen, die mit unermüdlichem Einsatz die Arbeit der über 70 Selbsthilfegruppen im Landkreis teilweise schon seit vielen Jahren gestaltet haben, und die auf diese Weise eine Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagement erfahren sollten.

Text und Fotos: Jörg Joachim Bernhardt

top