Selbsthilfe-Gruppen im Landkreis Ludwigslust                    

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Präsentation der Selbsthilfearbeit
im Ausschuß für Bildung, Kultur, Sport, Soziales und Gesundheit
des Kreistages Ludwigslust
am 24.02.2004

Im Laufe des letzten Jahres war zu verzeichnen, daß sich die Haushaltslage in unserem Landkreis nicht gerade verbessern würde und das die Selbsthilfearbeit, wenn wir nicht endlich unsere Lobby verstärken würden, große Abstriche in den Folgejahren in der Finanzierung durch den Landkreis Ludwigslust zu verzeichnen haben würde.

Im Sommer 2003 hat die KIBIS jeweils in Ludwigslust und Hagenow alle Gruppensprecher eingeladen, um die Planung und ihre Anträge auf finanzielle Förderung 2004, zu besprechen.

Eingeladen war zu diesem Abend Frau Blaufelder, die für uns Gruppensprecher, bezüglich unserer Anträge, im Landkreis im FD Gesundheit Ansprechpartner ist.
Sie klärte uns unter Anderem über die Lage im Haushalt auf und machte uns den Vorschlag unbedingt an einer Auschußsitzung teilzunehmen, um die Wichtigkeit der Selbsthilfearbeit nicht nur in unserem Landkreis, sondern auch für ganz Deutschland, anzuzeigen.
Auch wieviel ehrenamtliche Arbeit dahinter steckt, die zu jeder Tageszeit ohne Müh von den Betroffenen geleistet wird.

Monika Lottermoser, Leiterin der KIBIS Kontaktstelle, nahm die Idee auf und für, den 24. Februsr 2004, hatten wir dann die Einladung in unseren Sozialausschuß des LK in Ludwigslust.

Wie bei allen Ausschußsitzungen ging es sehr förmlich zu und nach dem Herr Rückhalt, Ausschußvorsitzender, die Sitzung eröffnete, wurden diverse Haushaltspunkte besprochen.


Eingangs eröffnete Herr Jonitz, Geschäftsführer des DRK KV-LWL e.V. unsere Präsentation und erzählte eindrucksvoll wie die KIBIS aus der Taufe geholt wurde und das am Anfang
4 Selbsthilfegruppe vorhanden waren.

Danach konnte Monika Lottermoser, Leiterin der KIBIS - Kontakstellen Ludwigslust und Hagenow weiter ergänzen das nunmehr über 70 Gruppen zu verzeichnen sind die alle ehrenamtlich ihre Hilfe an Betroffene und deren Angehörige weitergeben.
Sie konnte sehr anschaulich vermittelt, welche Kraft und Arbeit von den Gruppen geleistet wird, die dann am Ende auch dem Staat viele Kosten sparen lassen.

Da Frau Lottermoser um viel Unterstützung durch Gruppensprecher gebeten hatte, waren auch einige ihrem Ruf gefolgt.

Über ihre Arbeit berichteten unter anderem Herr Storm von der SHG „Parkinson“ I aus Ludwiglust, Herr Diedrich von der SHG „Morbus Bechterew“ Ludwigslust,
Frau Namislow-Schmidt von der SHG „Leben mit und nach Krebs“ Hagenow und
Frau Maffille von der Elterngruppe „Hyper – und Hypoaktives Kind“.

Nach unseren ausführlichen Berichten wurde uns durch Hertr Mach, 2ter Beigeordneter im Landkreis, zugesagt, das über die Selbsthilfe nur noch gebündelt im FD Soziales beschlossen werden soll, denn bisher wurden mehrere FD einbezogen, dadurch ist dann eine schnellere Bearbeitung machbar.
Auch eine gemeinschaftliche Öffentlichkeitsarbeit bot er uns an.

Anfangs könnten dann unsere Termine und Veranstaltungen schon im amtl. Bekanntmachungsblatt des LK Ludwigslust „Bote“ mit veröffentlicht werden.
Es ist ein Anfang
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Bericht: Kati Namislow-Schmidt