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Leben mit und nach Krebs, Hagenow

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Leben mit und nach Krebs

Hagenow

Treffen:

DRK-Service-Haus
Bahnhofstraße 61, 19230 Hagenow

Regulär: jeden 1. Donnerstag
Zu Aktionen:
nach Absprache
(s. auch untenstehende aktuelle Termine)

Stadtplan  

Googel Maps

Kontakt:

Kati Namislow-Schmidt An der Sempfkuhle 1 19230 Hagenow
Tel.: 03883 - 64 17 99
Fax: 012125 - 28 47 13 56

Sommerpause bis zum 1.Donnerstag im September

eMail:
HIER KLICKEN

Unser
Flyer
wurde
aktualisiert:

Hier können Sie ihn mit allen Infos als PDF-Datei herunterladen  (88,5 KB)

AKTUELL

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Unser Gruppenplan für 2009 ist fertig.

Der 1. Donnerstag eines jeden Monats ist regelmäßig für die Gesprächsrunde reserviert. Darüberhinaus haben wir ein vielfältiges Programm für die Gruppe erarbeitet, das von Ernährungsberatung, Entspannungstherapie, therapeutischem Schwimmen bis zu einem Besuch beim Hospizverein Hagenow reicht.
Alle Aktivitäten in den kommenden 12 Monaten und alle Termine sind aufgelistet. Der Plan kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.   HIER KLICKEN   (PDF 23 KB)

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Venensport: Bewegung ist das A und O

08.10.2009 Der Venensport ist in unsere Gruppe jährlicher Standard geworden und konnte erneut in der Physiotherapie Carla Rhode umgesetzt werden.
In Gesprächen mit der Therapeutin Juliane Anger hat die Gruppe Übungen zum Trainieren der Venentätigkeit erarbeitet und so trafen sich einige Mitglieder erneut in freudiger Erwartung zum Venensport.

Wir sollten nicht enttäuscht werden, den Frl. Anger hat sich wieder reichlich Gedanken gemacht, welche gezielten Übungen die Arm - und Beinvenen auch die jeweilige Muskulatur stimulieren und kräftigen sollte.

Aufwärmübungen gehören hierbei zum Standard, damit es im Anschluss keine Verletzungen geben wird.
Sicher blieb dabei nicht unbemerkt, dass bereits leere Blätter und Stifte, sowie Stretchbänder für uns vorbereitet waren.

Nach dem Aufwärmen stand nämlich zur Aufgabe, mit den Füßen die Bänder aufzuräufeln und was noch erheblich schwieriger war, einen Knoten zu schaffen.
Es durften keine Hände zur Hilfe genommen werden und so brauchte natürlich der Eine oder Andere etwas länger dafür.

Unsere Lachmuskulatur hatte dabei auch reichlich zu tun, denn nicht Jedem fiel diese Aufgabenstellung leicht.
Auf jeden Fall wurden die Füßen und die Zehen warm.

Aber es sollte nicht alles sein und somit kam die nächste Überraschung.
Die vorbereiteten Blätter und Stifte wurden verteilt und das Erstaunen war groß, als der Stift zwischen die Zehe gesteckt werden sollte und ein schönes Gemälde sollte entstehen.

Oh je... aber dabei hatten wir viel Spaß.

Um dann wieder in sich zu kehren, wurde zum Abschluss eine gegenseitige Entspannung eingeschoben.


Nur schade , dass die Stunde wie im Flug vorbei war, aber in Hinsicht auf das nächste Treffen zum Venensport, gingen alle mit warmen Füßen und einem Lächeln im Gesicht nach Hause.

Text + Fotos : K. Namislow-Schmidt

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Sommerliches Grillen

16.07.2009
Schon seit Wochen hatte ich bei Petrus für diesen Tag, an dem wir grillen wollten, gutes Wetter bestellt. Und Petrus erfüllte meinen Wunsch! Tatsächlich war es an diesem Donnerstag nicht nur sonnig, sondern auch sehr heiß. Die geplante Fahrradtour nach Zapel fiel den Temperaturen zum Opfer, denn außer Martina kamen alle mit dem Auto.

Da war es gut, das Jürgen und ich alles vorbereitet und auch schon die Getränke kaltgestellt hatten, denn dieser Service wurde gleich ordentlich in Anspruch genommen.
Rita und Heinz Schwarz hatten in disem Jahr eine sehr gute Kirschenernte und brachten eine Schüssel davon mit. So naschten wir schon einmal Kirschen, während Martina und Jürgen die Grills mit Fleisch, Würstchen und gefüllten Tortillas belegten.

Bei der Hitze suchten alle ein schattiges Plätzchen auf.

Kati Namislow-Schmidt, Christa Tippelt und Rita Schwarz warten auf Gegrilltes.

Lag es an der Hitze oder an den Kirschen, es wurde längst nicht so viel gegessen wie sonst, nur die Getränke wurden alle geleert. Dann wurde es endlich kühler und wir saßen an diesem schönen Sommertag noch lange zusammen und klönten.

Text: Petra Dettmar,  Fotos: Jürgen Dettmar

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Bewegung ist das A und O
Venensport in der Physiotherapie Carla Rhode im Gefäßzentrum Hagenow mit Frl. Juliane Anger

18. Juni 2009
Bereits bei einem umfassendem Vortrag im letzten Jahr durch unsere ortsansässige Phlebologin Frau
Dr. Daniela Eckert , konnten wir durch Ihre Erklärungen und Erläuterungen sehr eindrucksvoll erfahren, wie ein Lymphödem entstehen kann und welche die adäquate Therapie ist.
Und ein wichtiges Thema ist eben die Bewegung.
Gemeinsam hat die Gruppe im Gespräch mit der Therapeutin Juliane Anger die Venensportgruppe erdacht und so wurden wir bereits ein zweites Mal in diesem Jahr von Frl. Anger mit gezielten Venenübungen betreut. Die Eine oder Andere von uns kam am Ende schnell an ihre Grenzen, trotzdem kam der Spaß dabei nicht zu kurz.

Seit vielen Jahren hat sich die 2-Phasen-Therapie nach Prof. Dr. Földi als die wirksamste Form der Behandlung von Lymphödemen bewährt. Sie besteht aus einer Entstauungs-Phase und einer Erhaltungs-Phase, die sich abwechseln.

Während der relativ kurzen Entstau- ungs-Phase wird das Lymphödem in einer intensiven Therapie – der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) – so weit wie möglich entstaut und auf ein erträgliches Maß reduziert. Dies geschieht durch die manuelle Lymph- drainage (MLD).

Im Anschluss daran folgt die Erhaltungs-Phase, die den in der Entstauungs-Phase erreichten guten Zustand so lange wie möglich erhalten soll. Dies geschieht am Wohnort der Lymphödem-Patienten und basiert ebenfalls auf der KPE, die folgende Elemente enthält:

1. Hautpflege
2. Manuelle Lymphdrainage
3. Kompression
4. Bewegung

Diese „vier Säulen der Lymphödem-Therapie“
kann man um zwei weitere ergänzen:
5. Richtige Ernährung und
6. Eigenmotivation

Maßnahmen, die (fast) jeder Lymphödem-Patient erhalten sollte

Nachdem das Ödem durch die MLD weitgehend entleert und die Kompression angelegt wurde, sollen Sie sich viel bewegen.
Die flachgestrickte Bestrumpfung ist unelastisch, das von ihr umschlossene Volumen ist also nur wenig veränderlich. Da sich die Muskeln während der Bewegung abwechselnd zusammenziehen und wieder lockern, wird eine sehr gute Pumpwirkung erzeugt.

Als besonders vorteilhaft hat sich das Gehen mit langen Stöcken – Venenwalking , – herausgestellt. Durch die Armhaltung und die Bewegung der Arme wird das Herausfließen der Lymphe aus den Armen stark begünstigt. Außerdem werden beim Gehen mit den Stöcken mehr Muskeln beansprucht als beim Gehen ohne Stöcke.

                  Text:   K. Namislow-Schmidt
                  Fotos : Petra Dettmar

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Zeitgeschichte ganz nah         

Und so zog sich die Geschichte von Hagenow und Umgebung durch von Raum zu Raum.
Der letzte Stall wird mit einem originalen Grenztor geöffnet und in Vitrinen sind Passierscheine, Ausweise und Formulare ausgestellt.
Und im darüberliegenden Dachgeschoß finden sich Alltagsgegenstände aus Haushalt, Küche, Kinderzimmern, Wohnzimmern und einer Schule aus DDR-Zeit wieder.

Auch der Reißwolf der Stasi-„Kreisdienststelle Hagenow im Bezirk Schwerin“ ist hier zu finden, mit dem 1989 Akten vernichtet worden sind. Kuno Karls bewahrt alles auf.
Hier im Stall wird die DDR wieder lebendig und wer mal wieder in seine ganz eigene Geschichte eintauchen möchte, sollte auf jeden Fall im DDR-Stall vorbei schauen.

Nach so viel Geschichte und Anekdoten, die Herr Karls immer spaßig zu untermalen wusste, fanden wir uns anschließend im Hof unter einem Obstbaum, in gemütlicher Runde, zusammen und ließen alles noch mal revue Passieren.
Wir möchten uns bei Kuno Karls für sein Engagement danken und für diesen unvergesslichen Nachmittag.

Text und Fotos: Kati Namislow-Schmidt       

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Hospizdienst Hagenow e.V. im Gespräch mit der Selbsthilfegruppe „Leben mit und nach Krebs“ Hagenow

 
„ Seelisch bleibt so viel auf der Strecke“ sagt Frau Jutta Salchow, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes Hagenow e.V., wenn ein sterbender Mensch in der häuslichen Umgebung von einem Angehörigen auf seinem letzten Weg gepflegt wird. Unsere Selbsthilfegruppe möchte die Arbeit des hier ortsansässigen Hospizdienstes aufgreifen und dafür sensibilisieren.

Aufmerksame Zuhörer: v.l.n.r. Christa
Tippelt, Marianne Kaiser und Rita und Heinz Schwarz.

Frau Jutta Salchow während Ihres Referates

Frau Salchow erläutert anhand von Fotos die begleitende
Arbeit, rechts: Detlef und Petra Dettmar

Da vielen Menschen der Ablauf dieser aufopferungsvollen Begleitung nicht ganz klar ist, erläuterte uns Frau Salchow die Arbeit einer/eines Sterbe- und Trauerbetgleiters/in.

Die rein körperliche Pflege übernimmt meistens ein Pflegedienst, aber all die Gespräche auf dem letzten Weg, die von einem Angehörigen viel Stärke abverlangt, fühlen sich oft überfordert. Es kostet so viel Kraft, rund um die Uhr da zu sein.


Wir merkten Frau Salchow wirklich an, dass Sie mit Laib und Seele, was Sie selbst bestätigt, bei Ihrer Arbeit ist und es die Schönste ist, die Sie sich vorstellen kann.

Der Hospizdienst Hagenow e.V. möchte aufzeigen, dass gerade SIE dann da sind, um den Angehörigen zu entlasten.
Ein Anruf genügt und Frau Jutta Salchow macht sich von Zarrentin auf den Weg zu den Hilfesuchenden und hat ein offenes Ohr.


Oder sie sucht aus ihrem Team der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die alle eine Ausbildung in Sterbe – und Trauerbegleitung absolviert haben, den passenden Mitarbeiter aus, die „CHEMIE“ muß stimmen, sagt Frau Salchow und schickt sie/ihn in die Familie.
Sie bzw. er begleitet den Sterbenden so lange wie möglich und honoriert wird es mit menschlichen Wärme. All dies kann auch nicht mit Geld aufgerechnet werden.

 
Frau Jutta Salchow, aus Thüringen stammend , hat bis 1990 als Erzieherin im einem Kindergarten gearbeitet und wechselte nach der Wende in die Flüchtlichsberatung nach Hamburg.

Was ist ein Hospiz ??
Hospiz (lat. hospitium „Herberge“) ist eine Einrichtung der Sterbebegleitung. Ein Hospiz verfügt meist über wenige Betten und ist ähnlich wie ein kleines Pflegeheim organisiert. In Deutschland gab es im Jahr 2007 151 stationäre Hospize, 139 Palliativstationen in Krankenhäusern und 1.450 ambulante Hospizdienste.

Geschichte damals
Mit der Gründung (um 370) einer großen Krankenanstalt (genannt Basileias) durch Basileios den Großen in der Nähe von Caesarea (heute Kayseri, Mittelanatolien) begann die christliche „Hospitalgeschichte“
Das Hospital war ursprünglich - im Unterschied zum modernen Krankenhaus – ein Schutzraum für verschiedene Gruppen von schwachen, bedürftigen und obdachlosen Menschen, in dem vor allem arme Kranke Zuflucht fanden.

Schon im Altertum, wo die Naturmedizin den Vorrang hatte und mit Steinen und Kräuter geheilt wurde, erkannte man, das die menschliche Zuwendung und die Stärkung der seelische und körperlichen Kräfte, sehr viel zum Heilungsprozeß beiträgt.
Das Asklepios – Heiligtum wurde im 6./5. Jahrhundert v. Chr. in Griechenland von Kranken aufgesucht, in der Hoffnung, dass sie hier der Heilgott im Schlaf heilen und ihnen in Traumorakeln Ratschläge erteilen wird.
In ihm fand nach Entrichtung einer Geldspende (Honorar) der sog. Heilschlaf, die Inkubation, statt.
Gegen Abend legten sich die Kranken in den hierfür vorgesehenen Räumen auf die Liegen (griech. kline; daher stammt der Begriff Klinik) nieder. Die Tempeldiener (griech. [therapeutes]) löschten das Licht und ermahnten alle zur Ruhe.

Die ersten „Krankenhäuser“ gab es bereits sehr frühzeitig schon im Morgenland, welche unter der Aufsicht des Sultans standen und mit großen Reichtum ausgestattet waren.




Der Kalif Harun ar-Raschid ließ um 800 eines der ersten islamischen Krankenhäuser errichten. Die Gründung von Krankenpflegeanstalten ist bei den Muslimen religiös begründet; Fürsorge für die Armen und Bedürftigen ist eine Pflicht. Das gesetzliche Almosen (arab. Zakat) ist die Dritte der „Fünf Säulen des Islam“. So war die Behandlung der Kranken kostenlos und mit der christlichen Barmherzigkeit zu vergleichen. Es gab in diesen Krankenanstalten, Apotheken, Bibliotheken und fließendes Wasser; ferner fanden hier erstmals in der Medizingeschichte ärztliche Ausbildungen in Theorie und Praxis statt.
Einem Kranken wurde bei der Entlassung einige Taler mit auf den Weg gegeben, er solle sich Essen und Wein kaufen, um sich zu stärken und dann solle er, wenn er sich wieder stark genug fühle, an seinen Arbeitsplatz gehen.

Im Abendland war eine Sonderform des Krankenhauses ab etwa 583 die Leprosorien (von griech. lepra = Aussatz). Relativ isoliert von der übrigen Gesellschaft, sollten hier die Aussätzigen außerhalb der Kloster- und Stadtmauern ihr Leben fristen. Die Leprosensiedlungen - später in Deutschland auch Siechenhäuser genannt – bestanden ursprünglich aus Holzhütten, die um eine Kapelle verstreut lagen.
Der um 1120 in Jerusalem gegründete St.-Lazarus-Orden befasste sich speziell mit der Pflege von Aussätzigen in Lazaretten. Die Pesthäuser wurden zumeist vorsorglich gegen die plötzlich hereinbrechende Seuche errichtet. Während die Leprosorien an den Ausfallstraßen nahe der Stadtmauer lagen, glichen die Pesthäuser eher Gefängnissen, die sich weit von den Städten befanden. Aus vielen Pesthäusern gingen erste Irren- und Krankenanstalten hervor – zum Beispiel die Berliner Charité (1710).

Geschichte heute
1967 wurde das St. Christopher's Hospice in Sydenham (bei London) gegründet. Von dort nahm die heutige Hospizbewegung ihren Anfang. Die Geschichte der Hospize reicht allerdings weiter zurück.

Ein Hospital oder Hospitium war im Mittelalter Name von kirchlichen oder klösterlichen Herbergen für Pilger (Pilgerherberge), Bedürftige (Armenhaus), Fremde (Asyl, vergl. Hotel) oder Kranke, und geht so dann später auf den Begriff über, der sich zum heutigen Krankenhaus wandelt.

Der ursprüngliche Gedanke der „Beherbergung“ wurde im 19. Jahrhundert wieder aufgegriffen.
Schon 1842 gründete Madame Jeanne Garnier in Lyon (Frankreich) ein Hospiz, das sich speziell der Pflege Sterbender widmete. 1879 öffneten die irischen Schwestern der Nächstenliebe das Our Lady's Hospice for the Care of the Dying in Dublin. Es gab weitere Hospize, die als Vorläufer zu der Gründung in Sydenham gelten können.

Die moderne Hospizbewegung und die Palliativmedizin entstanden dagegen in den 1960er Jahren in England und gehen wesentlich auf Dr. Cicely Saunders zurück. Im von ihr gegründeten St.Christopher's werden etwa 2.000 Patienten und ihre Angehörigen pro Jahr betreut. Die internationale Hospizarbeit wurde nachhaltig durch die Arbeit von Elisabeth Kübler-Ross beeinflusst. In Deutschland hat u. a. Christoph Student viel zur Entwicklung der Hospizbewegung beigetragen.

Im Hospiz bekommen unheilbar Kranke in ihrer letzten Lebensphase eine respektvolle, umfassende und kompetente Betreuung.
Dabei spielt die Schmerztherapie eine große Rolle. Trauerbegleitung für die Angehörigen wird angeboten. Träger dieser Häuser der Sterbebegleitung sind zumeist gemeinnützige Vereine, aber auch Kirchen und gemeinnützige Organisationen und Stiftungen.

Test und Fotos: Kati Namislow-Schmidt

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Tips und Ratschläge: Ernährungsberatung mit Frau Jutta Hagemann

28.02.2009 . Neuere Studien weisen darauf hin, daß 30% aller Krebsfälle ernährungsbedingt sind. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft DKG könnten jährlich 110.000 Menschen weniger an Krebs erkranken, wenn sie sich an die von Experten empfohlenen Ernährungsweisen halten würden. Dies war der Grund uns mit Frau Jutta Hagemann, eine kompetente Ernährungsberaterin aus Hagenow, einzuladen.
Sie riet uns, die einheimischen Früchte der Jahreszeiten zu essen und nicht nur Exoten.
Außerdem sollte man seine Speisen selbst zubereiten, statt auf Fertiggerichte zurückzugreifen, denn diese enthielten in den meisten Fällen den Dickmacher Nummer 1, den Zucker. Ein Butterbrot ist, wenn es mal schnell gehen muß, allemal besser als eine Pizza.


Frau Hagemann gab uns noch viele Tips und Ratschläge und beantwortete unsere vielen Fragen. Wir gingen alle mit guten Vorsätzen nach Hause.

Text: Petra Dettmar

Die Ernährungspyramide ist eine grafische Darstellung, die aufgrund von Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft zeigt, in welchem Mengenverhältnis zueinander verschiedene Nahrungsmittel konsumiert werden sollten, um sich gesund zu ernähren. An der Basis der Pyramide sind die bevorzugten, an der Spitze die in geringerer Menge zu verzehrenden Nahrungsmittel eingetragen, so dass das ungefähre Verhältnis augenfällig dargestellt wird.


An der Basis stehen die Stärke enthaltenden Grundnahrungsmittel wie Brot, Reis und Nudeln (6 bis 11 Anteile). Auf der nächst höheren Ebene befinden sich Gemüse und Obst (jeweils 2 bis 3 Anteile).
Die dritte Stufe nehmen eiweißreichen Nahrungsmittel wie Milch und Milchprodukte (2 bis 3 Anteile) einerseits sowie Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Nüsse und Bohnen (2 bis 3 Anteile).
An der Spitze der Pyramide sind Fette, Öle und Zucker zu finden, von denen nur wenig konsumiert werden sollte.

Text und Zeichnug von der Homepage "Pausenprojekt Untersiggenthal" , CH, ein Projekt von Schülern für Schüler

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