im Landkreis Ludwigslust

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Aphasiker, Ludwiglsust

SHG Aphasiker
Ludwigslust

Treffen:

jeden 1. Dienstag im Monat, 14 - 16:00 Uhr

in den Räumen des

DRK- Kreisverband Ludwigslust e.V., Bahnhofstraße 6

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Kontakt:
Herr Uwe Maier

Schillerstraße 9 . 19300 Grabow
Tel.: 03 87 56 -2 88 78

oder

  KIBIS  E-Mail:   


Landesverband Aphasiker MV  

 

Die Gruppe schreibt

Aphasie ist eine erworbene Sprachbehinderung.

Aphasie heißt wörtlich: „Verlust der Sprache“ und tritt nach einer Hirnschädigung auf. Zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder nach einem Unfall.
Ein Aphasiker kann oft nicht mehr so gut sprechen, Sprache verstehen, lesen oder schreiben.
Das Denken und das persönliche Wissen sind dabei aber nicht betroffen.


Aphasiker haben oft auch noch andere Probleme:
Bewegungen und Handlungen gelingen nicht mehr automatisch. Zum Beispiel eine Orange schälen.
Oft fallen Bewegungen schwer. Zum Beispiel wegen einer Lähmung. Oder körperliche Funktionen sind betroffen, wie das Schlucken. Alltägliche Tätigkeiten geraten durcheinander, z.B. Körperpflege oder Termine.

Aphasikern fällt es schwer, sich auf mehrere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Sie können ihre Gedanken oft nur schwer in Sprache ausdrücken. Und sie verstehen oft nicht mehr alles, was andere ihnen sagen wollen.

Aktuell

Di 7. 10. 08

Vortragsveranstaltung "Aphasie und Epilepsie" mit Prof. Block in Ludwigslust

Die Selbsthilfegruppe der Aphasiker, Ludwigslust, lud am 07.10.2008 zu einem Vortrag mit anschließender Fragestunde zum Thema "Aphasie und Epilepsie" in die DRK-Geschäftsstelle Ludwigslust ein. Der Referent, Prof. Dr. Frank Block, ist Chefarzt der Neurologie an den HELIOS-Kliniken, Schwerin, und auch durch verschiedene medizinische Fachbücher und Veröffentlichungen bekannt geworden.
 

Prof. Block sprach ausführlich und für die Zuhörer verständlich über Symptome und Therapien und erläuterte u. a., daß Menschen mit Hirnschädigungen, so auch die Aphasiker, ein erhöhtes Risiko an Epilepsie zu erkranken, haben.
Wichtig waren auch seine Hinweise, wie im Notfall handeln werden sollte.

Im anschließenden Gespräch mit Prof. Block berichteten die Anwesenden über persönliche Erfahrungen und stellten Fragen, die kompetent beantwortet wurden. So konnten bei verschiedenen Betroffenen auch Ängste abgebaut werden.
Auch Frau Angelika Quade, Logopädin in den HELIOS Kliniken, Schwerin, beantwortete einfühlsam die Fragen der Zuhörer aus ihrem Praxisbereich.

Prof. Block während seines Vortrages, im Hintergrund die Leiterin der KIBIS, Monika Lottermoser
(Bild 39)

Viele Fragen wurden gestellt und von
Prof. Block ausführlich beantwortet
(Bild 40)

Großes Interesse bei den Zuhörern: Der
Seminarraum des DRK war bis auf den
letzten Platz gefüllt
(Bild 37)

Der Gruppensprecher Uwe Meier bedankte
sich mit einem Blumenstrauß bei Prof. Block
für seinen interessanten Vortrag
(Bild 42)

Betroffene und Angehörige hatten bei dieser Veranstaltung Gelegenheit, um sich zu informieren und ach über ihre Probleme zu sprechen. Ein herzliches Dankeschön an Prof. Block und Frau Quade!

Text: Christina Gerloff
Fotos: Jörg Joachim Bernhardt

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